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Hausmittel gegen Fieber als einfache und wirksame Erste Hilfe bei Grippe und Co.

Schnupfen, Husten und Erkältungskrankheiten treffen Babys, Schulkinder und Erwachsene immer wieder. Doch was tun, wenn das Fieber steigt und die Schmerzen zunehmen? Einfache Hausmittel sind eine erste Massnahme, um den Erkrankten Erleichterung zu verschaffen. Kräutertee und Wasser ersetzen keine fundierte ärztliche Behandlung, helfen aber, unangenehme Begleiterscheinungen zu ertragen. Um Ursachen abzuklären, sollte insbesondere bei Babys und Kindern immer ein Arzt aufgesucht werden. Hausmittel können bei einer Erkrankung wirksam unterstützen und dazu beitragen, dass die Körpertemperatur sinkt und sich das Immunsystem nachhaltig stabilisiert. Die Wirkung von Wickeln, Auflagen und Bädern ist verblüffend. Auch die Schulmedizin nutzt naturheilkundliche Verfahren komplementär.

Welche Hausmittel helfen gegen Fieber?

Fieber ist eine Reaktion des Körpers auf ein Infektionsgeschehen, Entzündungen oder die Auseinandersetzung mit Erregern. Es ist ein Zeichen, dass das Immunsystem die Krankheit abwehrt. Früher wurde Fieber oft mit Medikamenten unterdrückt. Das hat sich nicht als sinnvoll erwiesen. Fieber sollte als Unterstützung gesehen werden. Du solltest die Körpertemperatur messen und notieren. Sie gibt dem Arzt wertvolle Hinweise bei der Diagnose. Kleine Kinder fiebern oft sehr hoch. Das Fieber darf 40 Grad nicht überschreiten. Droht hier Gefahr oder befürchtest du Fieberkrämpfe, ist umgehend ein Arzt zu verständigen. Beim Ausgleich der Temperatur helfen folgende Hausmittel:

  • körperliche Schonung,Ruhe und Schlaf
  • viel trinken, bei Erkältung empfehlen sich Thymian, Salbei, Minze als Tee
  • leidet der Erkrankte gleichzeitig unter Schüttelfrost, ist auf Wärme zu achten
  • fühlt sich der Patient warm an, helfen Wadenwickel
  • Quarkauflagen auf der Brust führen zu einem Absinken der Temperatur

Was hilft bei Grippe?

Zwischen einer einfachen Erkältung und einer Grippe ist zu unterscheiden. Die Begriffe werden oft gleichgesetzt. Eine Erkältung ist ein grippaler Infekt, der durch Erkältungsviren ausgelöst wird. Der Verlauf ist meist harmlos. Die Symptome einer Erkältung sind:

  • Fieber
  • Schnupfen
  • Husten
  • Kratzen im Hals oder Halsschmerzen
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Schlaffheit

Hausmittel wie Salbeitee, Honigmilch, Ruhe, Auflagen mit Kräutern wie Thymian, Inhalationen können unterstützen. Wickel sorgen für ein angenehmeres Körpergefühl bei Fieber. Eine Grippe wird durch Influenzaviren hervorgerufen und verläuft wesentlich aggressiver. Es kann zu lebensbedrohlichen Folgeerkrankungen wie einer Lungenentzündung kommen. Ältere Menschen und chronisch Kranke sind besonders gefährdet. Die Symptome sind ähnlich, doch weit aggressiver. Hier ist unbedingt ein Mediziner zu verständigen. Aromatischen Einreibungen mit Eukalyptusöl, warme Bäder und Fussbäder können bei der Behandlung unterstützen, Getränken kann Zitrone beigemischt werden.

Wie stärke ich das Immunsystem?

Die Stärkung des Immunsystems ist eine Frage der allgemeinen Lebensführung. Wer auf gesunde Ernährung achtet, Alkohol und Nikotin meidet, ausreichend für Schlaf und Bewegung sorgt, tut bereits viel für seine körperliche Konstitution. Eine ausgewogene Work-Life-Balance baut chronischem Stress vor und sorgt für Stabilität. Während einer akuten Krankheit lässt sich nicht viel tun. In der Regel dauert ein Infekt sieben bis vierzehn Tage. Ruhe und Schonung sind massgeblich an der Genesung beteiligt. Ausreichend zu trinken, frische Luft in einem von Bakterien freien Krankenzimmer und eine leichte vitaminreiche Kost unterstützen die Heilung.

Wie unterstützen kaltes Wasser, Essig und Umschläge bei Krankheit?

Es klingt simpel, doch schon Pfarrer Kneipp wusste um die wohltuende Wirkung von klarem Wasser. Wasseranwendungen helfen in gesunden Tagen, das Immunsystem zu stärken, und bringen den Kreislauf auf Trab. Bei Krankheit können kühle Waschungen helfen, die thermischen Reaktionen des Körpers besser zu verkraften. Kühlende Umschläge auf Kopf und Waden sorgen für Erfrischung. Dabei darf der Erkrankte jedoch nicht auskühlen. Bewährt haben sich Essigabwaschungen oder Auflagen mit essigsaurer Tonerde. Die kühlende, zusammenziehende Wirkung wird als angenehm empfunden. Lauwarme Bäder mit einem Zusatz von Apfelessig gelten als hilfreich. Allerdings solltest du den Patienten nicht ohne Aufsicht lassen und beim Aufstehen unterstützen. Nach dem Bad ist Ruhe sinnvoll.

Was tun bei Schmerzen?

Schmerzen sind Symptome, die auf Erkrankungen hinweisen. Starke Gliederschmerzen sind ein Anzeichen für eine ernst zu nehmende Erkrankung. Ob es sich um eine Grippe handelt, sollte der Arzt prüfen. Schmerzen im Bauchraum, die mit einer Temperaturdifferenz beim Messen unter der Achsel und im Rektum einhergehen, können auf eine Blinddarmentzündung hinweisen. Hier sollte unbedingt schnell ärztliche Hilfe gesucht werden. Leichte bis mässige Kopfschmerzen und allgemeines Unwohlsein schränken dich ein. Sie sind jedoch kein Grund, die Notaufnahme aufzusuchen. Wiederum ist Ruhe anzuraten. Gliederschmerzen kannst du mit Lavendelöleinreibungen begegnen.

Welche Körpertemperatur ist normal?

Temperaturen zwischen 36 und 37 Grad Celsius gelten als normale Durchschnittstemperaturen gesunder Menschen. Doch hier gibt es Unterschiede. Bei manchen Menschen liegt die individuelle Normaltemperatur über 37 Grad. Ab 37,5 Grad Celsius wird im Allgemeinen von einer erhöhten Körpertemperatur gesprochen. Fieber umfasst den Temperaturbereich zwischen 38,5 und 39 Grad. Der Bereich ab 40 Grad wird als sehr hohes Fieber bezeichnet, hier kann es zu Fieberkrämpfen kommen. Ab 42 Grad besteht Lebensgefahr und Kreislaufversagen droht.

Wann sollte ich einen Arzt konsultieren?

Bei Babys und Kindern ist eine Abklärung immer sinnvoll. Erwachsene sollten sich bei starken Schmerzen, hohem Fieber und allen Erkrankungen mit ungeklärter Ursache oder bedrohlichem Verlauf an einen Arzt wenden.

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