Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Hinter der Schleimbildung steckt in der Regel ein viraler Infekt, wie er beispielsweise bei einer Erkältung oder einem Schnupfen auftritt. Das Immunsystem arbeitet nun auf Hochtouren und versucht, die Erreger wieder loszuwerden. Manchmal ist es auch überfordert, sodass sich noch eine Infektion durch Bakterien dazugesellt – diese sind häufig für dicken gelben oder grünen Auswurf verantwortlich, zudem für Hals- und Schluckbeschwerden. Aber auch eine Allergie oder eine Erkrankung der Bronchien – etwa eine chronische Bronchitis – kann als Krankheit hinter den Symptomen stecken.
In der Regel ist das zähe Sekret im Hals harmlos und ist eines der typischen Symptome für eine Erkältung. Dennoch solltest du eine Behandlung beim Arzt erwägen, wenn
Dein Arzt wird dich gründlich untersuchen und nach der Diagnose eine wirksamere Therapie vorschlagen.
Es gibt zahlreiche Hausmittel, um die Bronchien von dem zähen Sekret befreien. Dass du einen mehr oder minder starken Hustenreiz verspürst, ist vollkommen normal. Dein Körper versucht auf diese Weise, den Schleim – in dem sich die Krankheitserreger befinden – loszuwerden. Daher solltest du den Husten nicht bekämpfen, etwa durch Hustenstiller, sondern stattdessen mit geeigneten Mitteln den Schleim verflüssigen. So kannst du ihn besser abhusten. Sehr gute Schleimlöser-Hausmittel sind beispielsweise diese:
Das Inhalieren ist wohltuend für deine Bronchien und kann auch eine Entzündung deiner Nasennebenhöhle verhindern helfen. Doch Vorsicht: Ätherische Öle sollten bei Asthmatikern und Kleinkindern nicht angewendet werden, da sie einen Krampf der Atemwege und damit lebensgefährliche Atemnot verursachen können.
Tatsächlich ist Honig schon seit Jahrtausenden weniger als Schleimlöser-Hausmittel, wohl aber als Medizin gegen Halsschmerzen bekannt. Das Naturprodukt enthält den antibakteriell wirkenden Stoff Methylglyoxal und kommt besonders gut zusammen mit einem warmen Getränk zur Geltung. Trinke jedoch keine Milch mit Honig, da die Schleimbildung dadurch nur verstärkt wird. Rühre stattdessen einen Teelöffel in eine Tasse mit frisch aufgebrühtem Kräutertee und trinke diesen mehrmals täglich in kleinen Schlucken.
Besonders wirkungsvolle Hausmittel zur Schleimlösung sind Thymian und Ingwer, die beide als Husten- oder Erkältungstee zubereitet und getrunken werden können. Auch Anis, Fenchel, Minze oder Kamille (oder eine Mischung der genannten Kräuter) eignen sich für diesen Zweck. Du kannst sie fertig als Hustentee kaufen oder aber selbst sammeln, trocknen und bei Bedarf als Tee aufbrühen. Pro Tasse nimmst du zwei Teelöffel getrocknete Kräuter, giesst sie mit 250 Milliliter heissem (aber nicht mehr kochendem!) Wasser auf und lässt den Aufguss knapp zehn Minuten lang ziehen. Lediglich der Ingwer wird nicht getrocknet, sondern frisch verwendet. Nun noch einen Löffel Honig einrühren, fertig!
Ein weiteres, altbewährtes Schleimlöser-Hausmittel ist Zwiebelsaft, den du ganz unkompliziert selbst herstellen kannst. Und so funktioniert es:
Keine Angst: Zwiebelsaft klingt zwar gewöhnungsbedürftig, ist aber aufgrund des süssen Honigs lecker. Kinder mögen dieses Schleimlöser-Hausmittel oft sehr gern, solange man ihnen nicht verrät, dass es aus Zwiebeln gemacht wird.
Gerade in der winterlichen Heizungssaison muss man in Innenräumen vermehrt husten. Daran ist die trockene Raumluft schuld. Du solltest also weniger heizen (und dich lieber wärmer anziehen), oft stosslüften und nachts feuchte Tücher auf deine Heizung legen oder bei offenem Fenster schlafen. Auch Spaziergänge an der frischen Luft mildern den Hustenreiz, während Wärme (etwa durch einen dicken Schal) deine Halsschmerzen lindert. Frische Luft ist ausserdem immer gut für deine Gesundheit.
Bist du in der Nacht schon einmal mit einem Wadenkrampf aufgewacht? Dann kommt als Ursache ein Mangel an Magnesium in Frage. Experten raten dazu, täglich etwa 300 Milligramm des Mineralstoffes zu sich zu nehmen. Da Magnesium vom Körper nicht gebildet werden kann, musst du auf deine Ernährung achten. Alternativ kannst du dich für Nahrungsergänzungsmittel entscheiden. Für deine Gesundheit und vor allem für deine Knochen und Muskeln ist die Wirkung von Magnesium von entscheidender Bedeutung. Übertreib es aber nicht mit der Einnahme der Medikamente, denn eine Überdosierung ist gefährlich. Für was alles Magnesium gut ist, erklären wir dir im Folgenden.
Antivirale Medikamente kommen bei Virusinfektionen zum Einsatz, die der Körper nicht allein bewältigen kann. Dabei sind virale Infektionen ganz anders als bakterielle: Bakterien vermehren sich im Körper, zwischen Zellen oder auf Geweben. Die Stoffwechselprodukte der Bakterien sind zumeist der Grund für Symptome. Auch gibt es Bakterien, die den Körper direkt angreifen. Viren vermehren sich hingegen innerhalb von Zellen und zerstören sie so. Antivirale Medikamente sind deshalb hoch komplex und dienen primär dazu, Viren an der Vermehrung zu hindern. Abtöten lassen sich Viren im biologischen Sinne nämlich nicht. Verschiedene virale Infektionen sind nur durch spezielle Virostatika heil- oder kontrollierbar.
In der Nase juckt es ständig und du bemerkst ein seltsames Kitzeln? Möglicherweise liegt der Grund in einer trockenen Nasenschleimhaut. Jetzt ist schnelles Handeln gefragt, dDenn unsere Schleimhäute in der Nase tragen einen wichtigen Teil dazu bei, uns das gesamte Jahr über gesund zu halten. Es handelt sich um eine Art Schutzbarriere, die unsere Nasenschleimhaut gegen Erreger aufbaut. Wir zeigen, wie du einer Dürre im Riechorgan vorbeugst und eine bestehende Trockenheit wirksam bekämpfst.
Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, der hat oft einen langen und schweren Weg vor sich. Für die Gesundheit lohnt sich der Rauchstopp aber mehr denn je! Dabei ist es auch vollkommen egal, wie alt du bist oder wie viele Jahre du geraucht hast. Auch nach einer langen Nikotinabhängigkeit erholt sich der Körper schnell und wird mit jedem Tag ohne Zigarette ein bisschen gesünder. Die Risiken für Herzinfarkt, Schlaganfall und andere durch das Rauchen verursachte Krankheiten nehmen kontinuierlich ab. Alle wichtigen Fragen rund um den Rauchstopp sowie ob und wie dir Medikamente dabei helfen können, erfährst du hier.
Es gibt eine Vielzahl von Medikamentengruppen, in die die verschiedenen Arzneimittel anhand ihrer Wirkung eingeteilt werden. Einige Medikamentengruppen lassen sich noch einmal nach ihren Anwendungsgebieten sortieren. In unserem Artikel haben wir die wichtigsten Medikamentengruppen mit den dazugehörigen Wirkungen für dich zusammengefasst. Aufgrund der hohen Zahl an unterschiedlichen Medikamenten und Medikamentengruppen konnten wir jedoch nicht jede Arzneimittelgruppe berücksichtigen. Konzentriert haben wir uns daher auf diejenigen, die eine grosse Rolle im Gesundheitssystem spielen.
Wenn in der Schweiz von Abgabekategorien die Rede ist, dann geht es um das Heilmittelgesetz. Darin ist unter anderem verbindlich festgelegt, welche Medikamente in welchen Verkaufsstellen und unter welchen Bedingungen verkauft werden dürfen. Dazu werden alle Medikamente in eine Kategorie eingestuft. Diese Kategorie gibt dann vor, auf welchem Weg ein Patient an ein Medikament gelangen kann. Die Abgabekategorie B ist dabei die zweithöchste von insgesamt fünf Kategorien, die im Schweizer Heilmittelgesetz erwähnt werden. Sie enthält einen grossen Teil der insgesamt am Schweizer Markt angebotenen Heilmittel und ist ein Mittel des Gesetzgebers, um für Medikamentensicherheit zu sorgen.