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Beachte Etikette und Beipackzettel, wenn du Tabletten, medizinische Gele, Salben und Säfte verwendest. Die Hersteller weisen stets auf das Verfalldatum eines Medikaments hin. Wie lange ein Medikament hält, hängt dabei von den einzelnen Wirkstoffen, der Zusammensetzung sowie der individuellen Darreichungsform ab. Grundsätzlich gilt:
Die Wirkungsweise abgelaufener Medikamente fällt immer unterschiedlich aus. Das macht die chemischen Präparate auch so gefährlich – denn sie können toxisch und im schlimmsten Fall auch lebensgefährlich werden. Lasse dich im Zweifel immer in der Apotheke aufklären, zum Beispiel, wenn du regelmässig auf bestimmte Präparate angewiesen bist. Bei folgenden Wirkstoffen ist besondere Vorsicht geboten:
Apotheker und Mediziner raten dringend davon ab, Präparate mit den gelisteten Wirkstoffen einzunehmen, wenn das Haltbarkeitsdatum bereits verstrichen ist. Suche in einem solchen Fall einen Arzt auf, um dir ein neues Medikament verschreiben zu lassen.
Es ist grundsätzlich nicht möglich, dass du die Haltbarkeit und das Ablaufdatum eines Medikaments in Eigenregie verlängerst. Medizinische Arzneimittel unterscheiden sich in diesem Punkt auch von Lebensmitteln. Letztere gelten manchmal auch noch als geniessbar, wenn das offizielle Haltbarkeitsdatum bereits überschritten ist – vor allem, wenn du diese richtig lagerst.
Tipp: Bewahre Medikamente immer originalverpackt auf und beachte ausserdem den beigelegten Zettel. Auf diesem findest du konkrete Hinweise und Empfehlungen zur Aufbewahrung. Die meisten Medikamente sollten – bis auf einige spezielle Säfte und Präparate, die zum Teil einen Platz im Kühlschrank finden – in der Regel an einem trockenen Ort gelagert werden. Vermeide deshalb die Lagerung in Bad oder Küche, da hier die Feuchtigkeit oft höher ist. Bewahre deine Medikamente lieber in einer kleinen Hausapotheke im Wohnzimmer oder in deinem Nachttisch im Schlafzimmer auf.
Es besteht die Gefahr, dass sich bestimmte Wirkstoffe bei falscher Lagerung schlichtweg zu zersetzen beginnen. Damit verliert oft das komplette Medikament seine Wirkung. Häufig betroffen sind spezielle Arzneimittel, die im Kühlschrank gelagert werden sollen. Hersteller empfehlen hier zwar eine kühle Lagerung. Medikamente, die du kühl aufbewahren sollst, dürfen jedoch nicht eingefroren werden. Achte deshalb nicht nur auf das Ablaufdatum, sondern auch auf die richtige Temperatur.
Entsorge abgelaufene Medikamente nicht über den üblichen Haushaltsmüll. Auch Spüle und Toiletten gelten als Tabu. Passende Anlaufstellen für eine sichere Entsorgung von abgelaufenen Arzneimitteln: Apotheken, Drogerien und spezielle Sammelstellen, die sich um eine fachgerechte Entsorgung kümmern.
Hinweis: Abgelaufene Medikamente im Abfluss stellen ein Risiko für die Umwelt dar und sorgen langfristig für eine Verunreinigung der Gewässer. Auch Spritzen im Haushaltsmüll werden zur Gefahr, zum Beispiel für Kinder.
Notiere dir das Anbruchsdatum von flüssigen Medikamenten. Einige Hersteller bieten speziell dafür einen freien Platz auf dem Etikett. Zwar weisen auch Cremes und Säfte ein bestimmtes Verfallsdatum auf. In der Praxis laufen sie jedoch häufig viel schneller ab. Deshalb brauchst du angebrochene Medikamente in flüssiger Form am besten schnell auf. So riskierst du keine gesundheitlichen Nebenwirkungen oder Gefahren nach der Einnahme eines eventuell abgelaufenen Medikaments.
Abgelaufene Medikamente lassen sich nicht immer durch ihre Optik identifizieren. Deshalb orientierst du dich am besten stets am Ablaufdatum, welches der Hersteller angibt. Im Zweifel gilt: Medikament besser nicht mehr verwenden und entsorgen, falls dir das Verfallsdatum nicht bekannt ist. Einige Gele, Salben, Säfte und Präparate verändern jedoch Geruch, Farbe oder Konsistenz.
Tipp: Dickflüssige Cremes zersetzen sich beispielsweise in ihre einzelnen Bestandteile, sodass du in einem solchen Fall eine Veränderung noch am ehesten festmachst. Den Zersetzungsprozess erkennst du am wässrigen Teil, der zu Beginn herausfliesst. Danach folgen die dickflüssigen und manchmal bröckeligen Teile.
Zysten machen sich nicht immer bemerkbar und in den meisten Fällen erweisen sie sich als gutartig. Es gibt jedoch Ausnahmen: Einige der abgekapselten Hohlräume, die Flüssigkeit enthalten, entwickeln sich zu einer schmerzhaften Entzündung. Oft nehmen wir sie auch als ästhetisches Problem wahr, etwa im Intimbereich. Bei der Marsupialisation handelt es sich um eine Methode, die in speziellen Fällen Abhilfe schafft. Erfahre, für wen der Eingriff sich eignet und wie dieser verläuft.
Endlich naht der lang ersehnte Urlaub und langsam heisst es: Koffer packen. Da sollte auch eine gut sortierte Reiseapotheke nicht fehlen. Denn schnell ist es passiert: ein Unfall, Reise-Übelkeit oder Fieber – mit den richtigen Medikamenten und Arzneimitteln lassen sich kleinere gesundheitliche Probleme auch selbst behandeln. Natürlich sollte der Inhalt der Reiseapotheke dabei je nach Urlaubsziel variieren. Wer durch Europa reist, benötigt andere Medikamente als jemand, der nach Asien oder Afrika fliegt. Was also darf in einer Reiseapotheke nicht fehlen?
Psychische Belastungen sollten nie auf die leichte Schulter genommen werden, besonders wenn sie Schlafstörungen, Unruhe, Stimmungsschwankungen oder sogar Depressionen auslösen. Eine Behandlung ist bei länger anhaltenden Depressionen mit Antidepressiva möglich. Dabei sind die pflanzlichen Medikamente mit Heilpflanzen den chemischen vorzuziehen, bis die Symptome abklingen.
Unsere Nase zählt zu den wichtigsten Sinnesorganen, denn sie hilft uns bei der Wahrnehmung verschiedenster Gerüche. Egal ob frisch gebackener Kuchen oder ein blumiges Parfum – wir erkennen jeden Duft sofort. Doch unsere Nase kann noch viel mehr. Mithilfe der empfindlichen Schleimhaut filtert sie täglich bis zu 10.000 Liter Atemluft, um uns vor Fremdkörpern und Krankheitserregern zu schützen. Ist die Nasenschleimhaut zu trocken, kommt es jedoch zu Problemen. Folge ist häufig eine Rhinitis sicca. In den nächsten Abschnitten lernst du, wie die Rhinitis sicca entsteht, welche Beschwerden die Erkrankung verursacht und welche Behandlung Ärzte und Apotheker empfehlen.
Von einer isotonischen Lösung wird in Chemie und Medizin dann gesprochen, wenn sie den gleichen osmotischen Druck aufweist wie das verwendete Medikament und so im Organismus und in Zellen keine Veränderung des Volumens auslöst. Etwas einfacher lässt sich das verstehen, wenn es um Infusionen oder um das Verdünnen von Arzneimitteln geht. Es handelt sich um Kochsalz in destilliertem Wasser, das bei Infusionen das eigentliche Medikament verdünnt und den Transport im Blutplasma vereinfacht.
Wer sich nicht Viagra verschreiben lassen will, sucht dennoch oft nach Alternativen und Hausmitteln, die wieder Lust machen und die Libido steigern. Die Potenz eines Mannes zeigt sich ihm am deutlichsten, wenn er stark und zuverlässig erigiert. Erkennt ein Mann seine Impotenz, dann meist weil er eine erektile Dysfunktion beobachtet. Sein Penis „steht“ nicht mehr wie gewohnt. Das Gefühl, beim Geschlechtsakt nicht schnell oder sicher genug eindringen und beim Partner Gefühle der Lust und Befriedigung erzeugen zu können, wurmt. Jetzt wäre Hilfe willkommen. Welche Hausmittel steigern die Potenz am wirkungsvollsten?