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Amlodipin gehört laut Pharmakologie zur Arzneimittelgruppe ein Calciumkanalblocker. In der Schweiz ist das Medikament seit 1990 zugelassen. Es ist ausschliesslich in Apotheken auf Verschreibung eines Arztes erhältlich. In der Regel handelt es sich bei dem enthaltenen Wirkstoff um ein Salz von Amlodipin, wie zum Beispiel Amlodipinbesilat und Amlodipinmesilat. Amlodipin wird als Medikament bei den folgenden Krankheiten zur Therapie eingesetzt:
Bei der letzteren Krankheit handelt es sich um eine Sonderform der Herzenge, bei der es beim vorübergehenden Zusammenziehen der Herzkranzgefässe zur Unterversorgung der Herzmuskulatur mit Blut kommt. Die Einnahme von Amlodipin soll helfen, die Anfälle zu reduzieren.
Bei der Hypertonie oder auch Bluthochdruck handelt es sich um eine weit verbreitete Krankheit. Etwa jeder vierte erwachsene Schweizer leidet unter Bluthochdruck. Das sind rund 1,5 Millionen Menschen. Häufig zeigen sich bei einer Hypertonie anfangs keine Symptome. Sie kann jedoch die Gesundheit massgeblich beeinträchtigen und zahlreiche andere Krankheiten verursachen.
Amlodipin ist ein Calciumkanalblocker. Das bedeutet, dass es den Einstrom von Calciumionen in die Muskelzellen des Herzens und der glatten Gefässwände verhindert. Denn diese müssen durch die Calciumkanäle transportier werden. Diese Hemmung bringt folgende Effekte mit sich:
Die oben genannten Punkte haben insgesamt zur Folge, dass die Herzfrequenz stabil bleibt und der Energieverbrauch des Herzens sinkt. Dadurch kann das Herz insgesamt entlastet und das Risiko für Spasmen der Herzkranzarterien reduziert werden.
Die Einnahme von Amlodipin kann unabhängig von der Essenzeit erfolgen, denn das Medikament wird gut von Körper aufgenommen. Die Wirkung setzt bereits nach 30 bis 50 Minuten ein. Spitzenkonzentrationen im Blut können nach sechs bis zwölf Stunden gemessen werden. Aufgrund seiner langen Halbwertszeit von 30 bis 50 Stunden ist es ausreichend die Einnahme auf einmal täglich zu begrenzen. Die richtige Medikation solltest du dir von deinem Arzt oder Apotheker bestätigen lassen. In der Regel werden Dosierungen zwischen fünf und maximal zehn Milligramm empfohlen. Zu hohe Dosierungen können zu Nebenwirkungen führen. Besonders bei älteren Menschen sollte die Dosierung nur schrittweise erhöht und angepasst werden. Der Abbau des Wirkstoffs erfolgt hauptsächlich über die Leber. Die Ausscheidung der unschädlichen Abbauprodukte erfolgt zu 60 Prozent über die Nieren und die Harnblase in Form von Urin.
Durch die gefässweitende Wirkung kann es zu folgenden Nebenwirkungen kommen:
Wenn du unter einer schweren Hypotonie, also einem zu niedrigen Blutdruck leidest, solltest du Amlodipin nicht einnehmen. Weitere Kontraindikationen bestehen bei Überempfindlichkeit gegen Amlodipin oder einem anderen Wirkstoff aus der Gruppe der Dihydropyridine. Darüber hinaus darf das Medikament auch nicht eingenommen werden bei:
Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Nutzen und Risiko der Einnahme von Amlodipin abgewogen werden. In hoher Dosierung könnte der Wirkstoff schädigend für das Kind im Mutterleib sein. Er geht ausserdem in die Muttermilch über. Da nicht bekannt ist, welche Auswirkungen es auf den Säugling haben könnte, kann eine Therapie mit Amlodipin während der Stillzeit durchaus riskant sein. In der Schweiz ist das Medikament für Kinder unter sechs Jahren ausserdem nicht zugelassen.
Amlodipin sollte nicht gemeinsam mit anderen Blutdrucksenkern eingenommen werden. Die Wirkung der Mittel könnte sich potenzieren, wodurch es zu einem bedrohlichen Blutdruckabfall kommen kann. Wechselwirkungen können ausserdem bei der gleichzeitigen Einnahme mit Theophyllin (ein Medikament zur Behandlung von Asthma bronchiale) oder Ergotamin (ein gefässverengender Wirkstoff) auftreten. Darüber hinaus können die Inhaltstoffe in Grapefruitsaft die Konzentration von Amlodipin im Körper erhöhen. Dieser Effekt hält sich jedoch in Grenzen. Dennoch wird in der Pharmakologie und von Apothekern empfohlen, nicht mehr als einen Liter Grapefruitsaft pro Tag zu trinken, wenn du Amlodipin einnimmst. Eine verstärkende Wechselwirkung kann auch bei gleichzeitiger Einnahme mit Johanniskraut oder dem Antibiotikum Rifampicin auftreten. Wie bereits erwähnt, wird Amlodipin von der Leber abgebaut. Dazu benötigt es das Enzym CYP3A4. Einige Arzneimittel enthalten Wirkstoffe, wie Azol-Antimykotika, die das Enzym hemmen, und sollten daher nicht gemeinsam mit Amlodipin eingenommen werden.
Bist du in der Nacht schon einmal mit einem Wadenkrampf aufgewacht? Dann kommt als Ursache ein Mangel an Magnesium in Frage. Experten raten dazu, täglich etwa 300 Milligramm des Mineralstoffes zu sich zu nehmen. Da Magnesium vom Körper nicht gebildet werden kann, musst du auf deine Ernährung achten. Alternativ kannst du dich für Nahrungsergänzungsmittel entscheiden. Für deine Gesundheit und vor allem für deine Knochen und Muskeln ist die Wirkung von Magnesium von entscheidender Bedeutung. Übertreib es aber nicht mit der Einnahme der Medikamente, denn eine Überdosierung ist gefährlich. Für was alles Magnesium gut ist, erklären wir dir im Folgenden.
Ob nach einem Sturz auf der Arbeit oder als Folge eines Sportunfalls: Fast jeder von uns bekommt es im Laufe des Lebens mit kleinen oder grossen Wunden am Körper zu tun. Harmlose und kleine Schürfwunden verheilen dabei in der Regel problemlos von selbst. Etwas anders sieht es bei tiefen Verbrennungen oder grossen Platzwunden aus. In solchen Fällen reicht eine einfache Wundversorgung oft nicht aus. Die gute Nachricht: Wer richtig reagiert, trägt schon zu Beginn zu einer schnelleren Wundheilung bei. Worauf es dabei ankommt, erfährst du im folgenden Ratgeber.
Es gibt eine Vielzahl von Medikamentengruppen, in die die verschiedenen Arzneimittel anhand ihrer Wirkung eingeteilt werden. Einige Medikamentengruppen lassen sich noch einmal nach ihren Anwendungsgebieten sortieren. In unserem Artikel haben wir die wichtigsten Medikamentengruppen mit den dazugehörigen Wirkungen für dich zusammengefasst. Aufgrund der hohen Zahl an unterschiedlichen Medikamenten und Medikamentengruppen konnten wir jedoch nicht jede Arzneimittelgruppe berücksichtigen. Konzentriert haben wir uns daher auf diejenigen, die eine grosse Rolle im Gesundheitssystem spielen.
Nässende Wunden bergen ein Risiko für Betroffene: Diese Art von Wunde ist besonders anfällig für schnelle Infektionen, denn es besteht die Gefahr von Blutvergiftungen. Umso wichtiger ist deshalb die richtige und schnelle Wundversorgung nach einer Verletzung. Ein einfaches Pflaster reicht in den meisten Fällen nicht aus. Jetzt geht es darum, die nässende Wunde zu desinfizieren und passendes Material als sterile Auflage zu besorgen. Wir zeigen, wie du nach einer Verletzung reagierst, wenn du eine nässende Wunde bemerkst. Lies ausserdem, welche wichtigen No-Gos es gibt.
Schleimlösende Medikamente dienen der Verflüssigung von Bronchialsekreten und helfen bei der Reinigung der Atemwege. Sie kommen bei Erkältungen und Erkrankungen der Bronchien zum Einsatz. Die Schleimlöser, auch Hustenlöser oder Expektorantien genannt, können je nach Wirkungsweise in Untergruppen unterteilt werden. Dazu gehören die Mukolytika und die Sekretolytika. Neben den Arzneimitteln helfen auch pflanzliche Präparate, Tees und andere Hausmittel effektiv, festsitzenden Schleim zu lösen. Wie schleimlösende Medikamente auf die Bronchien wirken, wie sie angewendet werden und was zu beachten ist, erfährst du hier.
Es gibt viele Gründe, warum Männer an Potenzstörungen leiden können: körperliche Beschwerden, aber auch Stress und psychische Probleme können die Erektionsfähigkeit einschränken. Seit mehr als 20 Jahren werden darum Potenzmittel eingesetzt – und zwar von Männern jeder Altersgruppe. In der Eidgenossenschaft wurde die Rezeptpflicht für Sildenafil, eines der bekanntesten Potenzmittel, aufgehoben. Und so kann jeder sich die Tabletten in der Apotheke kaufen. Dennoch solltest du dabei einige Dinge beachten: Wir verraten dir, wie die rezeptfreien Potenzmittel wirken, welche Nebenwirkungen auftreten können und welche Alternativen es auf dem Markt gibt.