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Hundertprozentig geklärt sind die Ursachen für Aphthen nicht, doch die Erfahrungswerte von Ärzten und Patienten zeigen, dass bestimmte Faktoren im Verdacht stehen, die Bildung von Aphthen zu fördern. Dazu gehören:
Das hervorstechendste Symptom einer Aphthe ist der brennende, stechende Schmerz, der je nach Lage der Aphthe bis in die Ohren ziehen kann. Bei Berührung, etwa durch die Zähne beim Essen und Sprechen, ist er am stärksten. Grosse Aphthen im hinteren Bereich der Zunge können sogar die Schluckbewegungen zur Tortur werden lassen. Manchmal bildet sich um die Aphthen herum vermehrt Schleim – ein Versuch des Körpers, die Giftstoffe der Entzündung zu binden und abzutransportieren. In seltenen Fällen kann ein starker Aphthenbefall neben den üblichen Symptomen auch Fieber auslösen. Dann ist ein Besuch beim Arzt unumgänglich.
Jeder kennt die Situation: Man isst oder spricht zu hastig und beisst sich dabei auf die Zunge, in die Innenseite der Wange oder auf die Lippe. In der Regel heilen diese Minimalverletzungen der Mundschleimhaut rasch von allein ab, ohne allzu grosse Schmerzen zu verursachen. Ähnlich ist es bei leichten Verbrennungen. Doch manchmal entwickeln sich aus diesen Verletzungen schmerzhafte Aphthen. Warum dies so ist, ist noch nicht eindeutig geklärt. Wissenschaftler vermuten jedoch, dass es von dem grundsätzlichen Zustand des Immunsystems und der Versorgung mit Vitaminen und Eisen abhängt, ob aus einer simplen Verletzung eine entzündliche Aphthe wird oder nicht.
Es ist vor allem der brennende Schmerz, der die Aphthen zur Qual werden lässt und meistens beim oder nach dem Essen am schlimmsten wütet. Deshalb sollte bei Aphthen auf scharf gewürzte oder stark säurehaltige Nahrungsmittel verzichtet werden. Auch Zucker, etwa in Schokolade oder Kuchen, kann die Entzündung zusätzlich anheizen. Ideal sind kühlende Nahrungsmittel wie Salatgurken, Quark, schwach gesüsste Joghurts, gekühlter Tee, gedünstetes Gemüse wie Fenchel, milder Kohl oder Möhren. Auch Kaffee und Alkohol sind während der Heilungsphase tabu.
Bei einem schweren Aphthenbefall solltest du einen Arzt oder Zahnarzt aufsuchen, da du dann mitunter kaum mehr schmerzfrei sprechen und essen kannst und eine betäubende Tinktur aus der Apotheke benötigst. Bei leichten bis mittelschweren Aphthen haben sich folgende Hausmittel bewährt:
Wenn es im Mundraum immer wieder zu Aphthen kommt, sollte ein gründlicher Check samt Blutwerten gemacht werden, um auszuschliessen, dass ein Mangelzustand oder eine ernstzunehmende Krankheit dahinter steckt. Manchmal fördert auch eine Kieferfehlstellung wiederkehrende Wunden in der Mundhöhle, weil beim nächtlichen Zähnenknirschen immer wieder versehentlich die Mundschleimhaut verletzt wird. In diesem Fall kann eine Beissschiene Abhilfe schaffen. Ausserdem solltest du auf eine gründliche Mundhygiene achten und eine Zahnpasta wählen, die auf natürlichen Stoffen basiert.
Wenn die Aphthen sich vermehren und mit Symptomen wie starker Abgeschlagenheit und Fieber einhergehen, solltest du einen Arzt aufsuchen, um abzuklären, ob sie die Begleiterscheinung einer Erkrankung sind. Auch bei immer wiederkehrenden Aphthen ist ein Arztbesuch sinnvoll, zumal die Geschwüre die Mundschleimhaut auf Dauer verändern können. Doch auch das persönliche Schmerzempfinden spielt eine Rolle: Werden selbst kleine Aphthen zur Folter, kann der Arzt betäubende Tinkturen verschreiben, deren Anwendung den Schmerz lindert und die Entzündungsheilung fördert.
Bist du in der Nacht schon einmal mit einem Wadenkrampf aufgewacht? Dann kommt als Ursache ein Mangel an Magnesium in Frage. Experten raten dazu, täglich etwa 300 Milligramm des Mineralstoffes zu sich zu nehmen. Da Magnesium vom Körper nicht gebildet werden kann, musst du auf deine Ernährung achten. Alternativ kannst du dich für Nahrungsergänzungsmittel entscheiden. Für deine Gesundheit und vor allem für deine Knochen und Muskeln ist die Wirkung von Magnesium von entscheidender Bedeutung. Übertreib es aber nicht mit der Einnahme der Medikamente, denn eine Überdosierung ist gefährlich. Für was alles Magnesium gut ist, erklären wir dir im Folgenden.
Halsschmerz entsteht als Reiz und unangenehmes Empfinden häufig in Verbindung mit Schluckbeschwerden, Heiserkeit und Husten. Dafür verantwortlich ist eine Entzündung der Schleimhaut im Hals, wie es bei einer Grippe oder Erkältung der Fall ist. Positiv ist, dass sich Schluckbeschwerden leicht mit klassischen Hausmitteln behandeln lassen. Oftmals genügt es, bestimmte Teesorten zu trinken, zu inhalieren, einen Halswickel zu machen oder mit Salzwasser zu gurgeln.
Tilidin ist in aller Munde: Ärzte sehen in Tilidin einen potenten Wirkstoff zur Behandlung von Schmerzen. Besorgte Eltern fürchten Tilidin als gefährliches Betäubungsmittel. Was genau hat es mit dem Medikament auf sich? Die wichtigsten Informationen hierzu findest du in dem folgenden Beitrag.
Antivirale Medikamente kommen bei Virusinfektionen zum Einsatz, die der Körper nicht allein bewältigen kann. Dabei sind virale Infektionen ganz anders als bakterielle: Bakterien vermehren sich im Körper, zwischen Zellen oder auf Geweben. Die Stoffwechselprodukte der Bakterien sind zumeist der Grund für Symptome. Auch gibt es Bakterien, die den Körper direkt angreifen. Viren vermehren sich hingegen innerhalb von Zellen und zerstören sie so. Antivirale Medikamente sind deshalb hoch komplex und dienen primär dazu, Viren an der Vermehrung zu hindern. Abtöten lassen sich Viren im biologischen Sinne nämlich nicht. Verschiedene virale Infektionen sind nur durch spezielle Virostatika heil- oder kontrollierbar.
Allergien und Unverträglichkeiten sind immer häufiger auftretende Phänomene. Wer mit Beschwerden auf ein Glas Rotwein, ein Stück Käse oder eine Handvoll Nüssli reagiert, der leidet unter Umständen unter einer Histaminintoleranz. Welche Ursache diese Erkrankung hat, welche Therapie es gibt und was du mit einer solchen Intoleranz überhaupt essen kannst: Diese Fragen schauen wir uns im folgenden Beitrag einmal näher an.
Etwa jeder dritte Erwachsene ist gegen etwas allergisch. Die Möglichkeiten sind vielfältig, denn nahezu alles, was für andere ganz normal und harmlos ist, kann für Betroffene ein Allergen sein. Lebensmittelallergien begegnen die meisten Patienten mit dem Verzicht auf die Allergieauslöser. Andere Allergene lassen sich nicht so einfach vermeiden, etwa Pollen, Duftstoffe oder auch Hausstaub. Hier bleibt Allergikern oft nichts anderes als eine medikamentöse Therapie. Jeder kann die bewährten Medikamente aus der Gruppe der Antihistaminika rezeptfrei in der Apotheke kaufen. Die Antiallergika können aber nicht die Erkrankung therapieren, sondern unterdrücken nur die Symptome. Du musst sie daher immer wieder einnehmen.