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Verschiedene Formen von Erkrankungen der Atemwege werden unter dem Begriff Asthma zusammengefasst. Sie führen zu folgenden Symptomen:
Unterschieden wird zwischen allergischem und nicht-allergischem oder intrinsischem Asthma.
Bei den meisten Personen, die an Asthma erkranken, kommen zwei Dinge zusammen:
Beim allergischen Asthma werden die Symptome durch bestimmte Verursacher ausgelöst. Diese Form von Asthma tritt vielfach bereits bei Kindern auf, die intrinsischen Formen von Asthma meist erst bei Erwachsenen im Alter von dreissig Jahren oder mehr. Beispielsweise kann eine Bronchitis zu nicht-allergischem Asthma führen, auch wenn das nicht sehr häufig geschieht. Es gibt auch Mischformen der beiden Typen von Asthma. Auslöser von allergischem Asthma sind häufig:
Die Reize, die einen Asthmaanfall bei nicht-allergischem Asthma auslösen sind unspezifisch. Dazu gehören:
Es gibt verschiedene Gruppen von Medikamente, die dir als Basistherapie bei Asthma verschrieben werden können. Das Ziel einer Therapie ist es, dass die Symptome weiter auftreten und die Krankheit voranschreitet. Je nach Schwere der Krankheit sind gängige Gruppen von Medikamenten:
Oft werden die Medikamente mit einem Inhalator eingeatmet. So wirken sie sehr spezifisch. Kortison kannst du auch in Tablettenform einnehmen. Welche Therapie konkret eingesetzt wird, hängt auch vom Grad der sogenannten Asthmakontrolle ab. Hier werden drei Stufen unterschieden, die von verschiedenen Parametern abhängen:
Erwachsene Personen inhalieren meist mit Pulverinhalatoren. Eine Behandlung mit solchen Inhalatoren ist bei kleinen Kindern aber nicht möglich, da sie nicht das gleichzeitige Sprayen und Inhalieren nicht koordinieren können. Für sie gibt es deshalb Feuchtinhalatoren. Eine weitere Besonderheit bei der Behandlung von Kindern: Sie erhalten Kortison nur in möglichst geringen Mengen und als Spray, nicht in Tablettenform. Der Wirkstoff wird bei ihnen sehr zurückhaltend eingesetzt. Ab einem Asthma-Schweregrad der Stufe 2 wird ihnen teils inhalative Glucocorticosteroide, also Steroide, die inhaliert werden können, verschrieben.
Im Vorfeld musst du mit einem Arzt besprechen, was du tun kannst, wenn du merkst, dass sich ein Asthmaanfall anbahnt. Zum Notfallplan gehören häufig
Natürlich ist es wichtig, dass du stets deine Notfallmedikamente bei dir trägst, damit du für den Ernstfall gewappnet bist und gegen die Beschwerden etwas unternehmen kannst. Gerade, wenn du unter schweren Asthmanfällen leidest, ist es hilfreich, wenn du Angehörige, Freunde oder Arbeitskollegen über Notfallmassnahmen informierst und ihnen auch sagst, unter welchen Umständen sie einen Notarzt informieren müssen. Das ist besonders wichtig, wenn die Anfälle mit einer gewissen Häufigkeit auftreten.
Wenn du an Asthma leidest und auf Pollen allergisch reagierst, informiere dich über den erwarteten Pollenflug im Zielland während der geplanten Reisezeit. Auch eine allergikerfreundliche, nikotinfreie Unterkunft kann eine Erleichterung bedeuten. Auf jeden Fall solltest du nach Möglichkeit Städte oder Länder mit hoher Schadstoffbelastung meiden. Besonders zu empfehlen für Asthmatiker sind Urlaubsziele in den Bergen oder am Meer. Die Höhenluft, wo die Pollenkonzentration tiefer ist, oder die salzhaltige Meeresluft helfen dir, Beschwerden zu lindern. Doch egal wohin du in den Urlaub fährst: Deine Notfallmedikamente solltest du auf jeden Fall dabei haben.
Wenn du an allergischem Asthma leidest, bist du natürlich gut beraten, die Allergene, die einen Anfall auslösen können, zu meiden. Diese Empfehlung ist, je nach Allergen, das gemieden werden muss, schwer umzusetzen. Für Kinder kann das noch viel schwieriger sein, wenn sie einsehen sollen, dass sie kein Haustier haben dürfen oder dass sie im Frühling im Haus bleiben sollen. Folgende drei Punkte solltest du in deinem Alltag beachten, wenn du unter Asthma leidest:
Wenn du an mittelschwerem oder schwerem Asthma leidest, wird dir häufig eine Grippeimpfung empfohlen, da eine Grippe bei Personen, die an Asthma leiden, einen schwerwiegenderen Verlauf nehmen kann.
Eine gedrückte Stimmung ist eine Belastung und sorgt dafür, dass dir der Alltag oder das Berufsleben schwerfällt. Sie kann plötzlich und ohne Grund auftreten oder aber eine direkte Ursache haben. Hält der Zustand länger an, ist es möglich, dass sich daraus eine Depression entwickelt, die das Wohlbefinden noch stärker einschränkt. Behandeln lassen sich Stimmungsschwankungen mit Stimmungsaufhellern und Antidepressiva.
Halsschmerz entsteht als Reiz und unangenehmes Empfinden häufig in Verbindung mit Schluckbeschwerden, Heiserkeit und Husten. Dafür verantwortlich ist eine Entzündung der Schleimhaut im Hals, wie es bei einer Grippe oder Erkältung der Fall ist. Positiv ist, dass sich Schluckbeschwerden leicht mit klassischen Hausmitteln behandeln lassen. Oftmals genügt es, bestimmte Teesorten zu trinken, zu inhalieren, einen Halswickel zu machen oder mit Salzwasser zu gurgeln.
Das Kondom reisst oder beim Liebesspiel passiert ein anderes Missgeschick – und schon befürchten Paare eine ungewollte Schwangerschaft. Die Pille danach aus der Apotheke hilft dir in einer solchen Situation zwar als Notfallverhütung. Sie wirkt jedoch nur in bestimmten Fällen. Auch bei der Einnahme gibt es wichtige Regeln zu beachten, damit das Präparat seine volle Wirkung entfaltet und eine unerwünschte Befruchtung rechtzeitig verhindert. Alles Wissenswerte zur Pille danach und wie du dich nach einer Verhütungspanne am besten verhältst.
Du leidest unter heftigen Kopfschmerzen, die Apotheken haben geschlossen – und du findest nur eine alte Packung Schmerzmittel in der hintersten Ecke des Küchenschranks? In einem solchen Fall ist Vorsicht geboten: Abgelaufene Medikamente bergen einige Gefahren, denn die genaue Wirkungsweise der Inhaltsstoffe lässt sich nicht mehr einschätzen. Zwar weisen einige der abgelaufenen Tabletten oder Salben teilweise noch die gewünschte Wirksamkeit auf und betäuben beispielsweise deinen Schmerz. Die chemischen Substanzen wirken jedoch in unserem Körper und können unerwünschte Reaktionen zeigen. Wie abgelaufene Medikamente wirken, was es zu beachten gilt und wie du sie entsorgst, zeigen wir in unserem Ratgeber.
Oftmals ist für den Heilprozess einer Erkrankung nicht nur die Einnahme eines Medikaments nötig, sondern verschiedene Beschwerden und Symptome benötigen die Kombination mehrerer Tabletten und Tropfen. Das kann jedoch zu Wechselwirkungen führen, die für den Körper gefährlich werden können oder zu einem Wirkungsverlust führen. Es ist daher wichtig, jedes Medikament und die Einnahme verschiedener Arzneimittel vorab genau zu prüfen.
Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, der hat oft einen langen und schweren Weg vor sich. Für die Gesundheit lohnt sich der Rauchstopp aber mehr denn je! Dabei ist es auch vollkommen egal, wie alt du bist oder wie viele Jahre du geraucht hast. Auch nach einer langen Nikotinabhängigkeit erholt sich der Körper schnell und wird mit jedem Tag ohne Zigarette ein bisschen gesünder. Die Risiken für Herzinfarkt, Schlaganfall und andere durch das Rauchen verursachte Krankheiten nehmen kontinuierlich ab. Alle wichtigen Fragen rund um den Rauchstopp sowie ob und wie dir Medikamente dabei helfen können, erfährst du hier.