Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Die Pille danach verwendest du als sogenannte Notfallverhütung, wenn du eine ungewollte Befruchtung nach einer Sex-Panne befürchtest. Wichtig: Sie eignet sich für die ersten fünf Tage nach dem Geschlechtsakt für Mädchen und Frauen. Du benutzt sie, wenn zum Beispiel das Kondom beim Sex reisst oder Sperma des Mannes auf andere Art ungeplant in die Scheide gelangt. Gut zu wissen: Auch Vergewaltigungsopfer sind häufig auf die Notfallverhütung angewiesen und bekommen die Pille danach verabreicht. So unterbinden sie rechtzeitig eine ungewollte Schwangerschaft.
Es gibt zwei zugelassene Wirkstoffe, die sich für die Pille danach eignen und die du heute in Schweizer Apotheken als Präparat erhältst: Levonorgestrel oder Ulipristalacetat. Sie verzögern deinen Eisprung um etwa fünf Tage. Das bedeutet, dass die Spermien, die in deinem Körper überleben, das Ei nicht mehr befruchten. So soll eine Schwangerschaft verhindert werden.
Die wichtigste Regel: Warte nicht zu lange mit der Einnahme der Pille danach. Je früher du die Pille nach dem Geschlechtsverkehr einnimmst, desto eher entfaltet sie auch ihre Wirkung und desto geringer ist das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft. Während Levonorgestrel im Allgemeinen für maximal 72 Stunden nach dem Sex wirkt, kannst du die Pille mit dem Wirkstoff Ulipristalacetat maximal bis zu 120 Stunden später einnehmen. Es gibt leider keine Garantie dafür, dass die Pille danach auch nach fünf Tagen wirkt.
Suche eine Apotheke auf und bitte dort um ein Beratungsgespräch und um die Pille danach. In der Regel klärt dein Apotheker anhand eines Fragebogens, ob du dich für die Einnahme der Pille eignest und was du über die Einnahme und Wirkung wissen solltest. Dort erfährst du auch, was dich die Notfallverhütung kostet. Wichtig: Erwähne alle wichtigen Faktoren, die die Einnahme der Notfallverhütung beeinflussen können. Dazu zählt zum Beispiel dein persönlicher Gesundheitszustand und ob du weitere Medikamente einnimmst, um eine Wechselwirkung auszuschliessen. Beachte, dass folgende Nebenwirkungen nach der Einnahme von Arzneimitteln auftreten können:
Dein persönlicher Zyklus ist ausschlaggebend für die Einnahme der Pille danach und die Entwicklung einer Schwangerschaft. Das bedeutet: Sie wirkt nur, wenn dein Eisprung noch vor dir liegt. Notiere dir deshalb stets die Dauer deiner Menstruation, um dich bei einer späteren Zyklus-Messung nicht zu vertun, falls du doch einmal auf die Notfallverhütung angewiesen sein solltest. Du bist schwanger, weil du deinen Eisprung bereits hattest und die Pille danach nicht wirkt? Suche am besten schnellstmöglich deinen Frauenarzt auf, um die Schwangerschaft bestätigen zu lassen und etwas zur Entwicklung zu erfahren. Vereinbare ausserdem einen Termin für eine Schwangerschaftskonfliktberatung. Hier erhältst du alle wichtigen Informationen zum Thema Schwangerschaftsabbruch oder Tipps, wie du mit einer ungewollten Schwangerschaft umgehst. Mögliche Symptome einer Schwangerschaft sind:
Euch reisst plötzlich das Kondom beim Sex? Folgende Tipps helfen jetzt:
Ein zusätzlicher Tipp bei Verdacht auf Infektionskrankheiten: Scheiden- und Analbereich braust du am besten sofort mit Wasser ab, um Geschlechtskrankheiten zu verhindern. Bedenke jedoch, dass Kondome nicht immer helfen, um sexuell ansteckende Infektionskrankheiten zu verhindern.
Dein Frauenarzt kann dir die sogenannte Spirale danach als Notfallverhütung einlegen, wenn du die Pille danach nicht einnehmen kannst. Es handelt sich um eine Kupferspirale, die Kupferionen in deine Gebärmutter abgibt und so verhindert, dass sich dort eine befruchtete Eizelle einnistet. Dein Gynäkologe informiert dich über den Ablauf. Wichtig: Die Spirale danach muss innerhalb von fünf Tagen nach dem Sex eingelegt werden, um eine Schwangerschaft zu verhindern. Möglicherweise empfindest du das Einlegen als schmerzhaft oder unangenehm. Wichtige Voraussetzung für das Einlegen einer Kupferspirale ist, dass die Grösse der Gebärmutter ausreichend Platz für die Spirale bietet.
Bei Muskelverspannungen und Rückenschmerzen sind Schmerzmittel in der Regel nicht die erste Wahl, sondern kommen höchstens bei der Therapie und Behandlung ergänzend hinzu. Das betrifft Beschwerden, die mit starken und lang andauernden Schmerzen einhergehen. Alternativ bieten sie die Möglichkeit, die Beweglichkeit wieder zu steigern. Die Problematik bei Muskelverspannungen bleibt aber, dass sie oftmals auch unspezifisch auftreten oder wiederkehren. Daher ist es immer wichtig, die Ursache zu finden und aktiv bei der Behandlung mitzuwirken. Welche muskelentspannenden Medikamente dabei infrage kommen, erfährst du hier.
Herzinfarkt, Schlaganfall, Vorhofflimmern oder Lungenembolie – all dies sind ernste Erkrankungen, die zahlreiche Menschen treffen und deshalb zu den Volkskrankheiten zählen. Ebenso vielfältig und zahlreich wie die Krankheiten sind auch die Medikamente zu ihrer Vorbeugung und Behandlung. Es gibt verschiedene Arten der blutverdünnenden Medikamente, die jedoch alle dasselbe Ziel haben: der Verstopfung von Blutgefässen entgegenzuwirken und somit auch ihre gravierenden Folgen zu verhindern.
Was hilft gegen Schnarchen? Diese Frage stellt sich spätestens dann, wenn du regelmässig mit jemandem im Bett liegst, der zum Schnarchen neigt. Denn das Schnarchen fällt dem Betroffenen selbst zumeist nicht auf – er schläft ja. Solltest du also einen Schnarcher im Haus haben oder auch selbst erfahren haben, dass du schnarchst, ist die Frage legitim, was gegen das Schnarchen hilft. Dabei kann es unterschiedliche Ursachen haben. Manchmal ist es einfach nur die Liegeposition, manchmal ist es aber auch das Symptom einer Krankheit. Was hilft und wie du das Schnarchen vielleicht abstellen kannst, erfährst du hier.
Wer sie einmal gehabt hat, weiss, wie quälend Aphthen sein können. Die entzündeten Bläschen oder Verletzungen an Zunge, Lippen oder der Innenseite der Wangen schmerzen beim Essen, Trinken und Sprechen und reagieren auf jede Bewegung und Berührung. Je grösser sie sind, desto stärker beeinträchtigen sie den Alltag. In der Regel sind sie jedoch harmlos und verschwinden nach einigen Tagen wieder. Diese Zeit lässt sich mit einfachen Hausmitteln verkürzen, die nicht nur die Heilung fördern, sondern auch die unangenehmen Symptome lindern. Erfahre im folgenden Ratgeber, was du gegen die lästigen Entzündungen tun und wie du sie verhindern kannst.
Du leidest unter heftigen Kopfschmerzen, die Apotheken haben geschlossen – und du findest nur eine alte Packung Schmerzmittel in der hintersten Ecke des Küchenschranks? In einem solchen Fall ist Vorsicht geboten: Abgelaufene Medikamente bergen einige Gefahren, denn die genaue Wirkungsweise der Inhaltsstoffe lässt sich nicht mehr einschätzen. Zwar weisen einige der abgelaufenen Tabletten oder Salben teilweise noch die gewünschte Wirksamkeit auf und betäuben beispielsweise deinen Schmerz. Die chemischen Substanzen wirken jedoch in unserem Körper und können unerwünschte Reaktionen zeigen. Wie abgelaufene Medikamente wirken, was es zu beachten gilt und wie du sie entsorgst, zeigen wir in unserem Ratgeber.
Nässende Wunden bergen ein Risiko für Betroffene: Diese Art von Wunde ist besonders anfällig für schnelle Infektionen, denn es besteht die Gefahr von Blutvergiftungen. Umso wichtiger ist deshalb die richtige und schnelle Wundversorgung nach einer Verletzung. Ein einfaches Pflaster reicht in den meisten Fällen nicht aus. Jetzt geht es darum, die nässende Wunde zu desinfizieren und passendes Material als sterile Auflage zu besorgen. Wir zeigen, wie du nach einer Verletzung reagierst, wenn du eine nässende Wunde bemerkst. Lies ausserdem, welche wichtigen No-Gos es gibt.