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Hausmittel gegen Übelkeit – Erbrechen und Schwindel wirksam verhindern

Hausmittel gegen Übelkeit – Erbrechen und Schwindel wirksam verhindern

Übelkeit ist nicht immer die Ursache einer Krankheit, sondern in erster Linie eine natürliche Schutzfunktion des Körpers. Anhand dieser wird sichtbar, dass Schadstoffe aufgenommen wurden oder der Organismus auf etwas reagiert. Ein flaues Magengefühl verschwindet schnell wieder und kann auch mit Hausmitteln behandelt werden. Treten andere Beschwerden wie Schwindel, Erbrechen, Kopfschmerzen oder Durchfall auf, ist Übelkeit ein Hinweis auf Krankheiten.

Was ist die Ursache für Übelkeit?

Ist von Übelkeit oder Nausea die Rede, ist dabei medizinisch keine eigentliche Erkrankung gemeint, sondern ein Begleitsymptom. Unwohlsein als Schutzfunktion verweist auf andere Beschwerden oder Krankheiten. Natürlich kann dir auch einfach im Auto oder Bus schlecht werden oder wenn du zu fettreich und zu viel gegessen hast. Für die Ursachenprüfung ist der Zeitpunkt ein wichtiger Hinweis. Bekannt ist Übelkeit bei Schwangerschaften oder wenn du am Vorabend zu viel Alkohol getrunken hast. Dann tritt sie in der Regel am Morgen auf. Fühlst du dich nach dem Essen schlecht, verweist die Übelkeit auf eine mögliche Unverträglichkeit oder Magen-Darm-Entzündung. Weitere Ursachen für Übelkeit sind:

  • Baucherkrankungen (Blinddarm, Bauchspeicheldrüse, Leber oder Gallenblase)
  • Infektionskrankheiten und Erkältung
  • Unverträglichkeit bei Lebensmitteln oder Medikamenten
  • psychische Probleme
  • Stress und Nervosität
  • Stoffwechselstörungen
  • Reizungen des Gleichgewichtsorgans
  • Vergiftung (Drogen, Alkohol, Nikotin, Koffein)

Mit welchen Beschwerden äussert sich Übelkeit?

Übelkeit als Gefühl ist unangenehm und irritierend. Oft spürst du sie zunächst im Oberbauch oder als Druck- und Krampfempfinden. Übelkeit bewirkt zunächst einen flauen Magen und weckt das Gefühl, dass du dich erbrechen musst. Du spürst, dass du auf einmal schwächer wirst, dein Gesicht blass ist, du Schweissausbrüche bekommst oder sich deine Umgebung zu drehen beginnt. Schwindel zeigt sich durch das Gefühl, nach vorne zu kippen oder zu fallen. Viele Begleitsymptome gehen mit Übelkeit einher und deuten auf eine Vergiftung, Unverträglichkeit oder Erkrankung hin.

Warum kommt bei Übelkeit oft auch Schwindel und Erbrechen dazu?

Treten gleichzeitig Schwindel und Erbrechen auf, ist das ein Schutzreflex des Köpers. Er versucht so, die unverträgliche oder schädliche Substanz so schnell wie möglich wieder loszuwerden. Ob du tatsächlich erbrichst, hängt von den Signalen ab, die dein Gehirn sendet. Die Reize kommen aus verschiedenen Körperregionen, oft aus den Innenohr oder Magen-Darm-Trakt. Ersteres sorgt durch das Gleichgewichtsorgan für Schwindel, Letzteres für Erbrechen. Auch in einer Schwangerschaft ist Übelkeit und Erbrechen ein typisches Symptom, da sich der Körper umstellt. Bei Übelkeit mit starkem Erbrechen oder Durchfall kommt es zu einem starken Flüssigkeitsverlust. Typische weitere Symptome bei Übelkeit sind:

  • Bauchschmerzen
  • Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Appetitlosigkeit

Wie können Beschwerden bei Übelkeit behandelt werden?

Positiv bei Übelkeit bleibt, dass du dagegen schnell etwas tun kannst und bereits einfache Hausmittel helfen. Gerade wenn Übelkeit keine ernsthafte Ursache hat, sondern einer Unverträglichkeit, Anspannung oder Stress geschuldet ist, helfen Tipps und Tricks, das Gefühl wieder zu harmonisieren. Bei schwerwiegenderen Problemen ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, der die Symptome untersucht und eine Diagnose stellen kann. Es gibt viele rezeptfreie Medikamente, die bei Übelkeit eingenommen werden können, so homöopathische Mittel, pflanzliche Tropfen oder bestimmte Teesorten. Rezeptpflichtige Medikamente sind Antihistaminika, darunter Meclozin, Dimenhydrinat oder Prokinetika.

Welche Hausmittel haben eine Wirkung gegen Übelkeit?

Es gibt Wege, wie du sehr schnell der Übelkeit entgegenwirkst. Dazu eignen sich Hausmittel für die Selbstbehandlung. Schon das Einatmen frischer Luft bewirkt einen positiven Effekt auf deine Gesundheit. Hält das Unwohlsein länger an, solltest du deine Ernährung anpassen und zunächst magenschonende Kost zu dir nehmen. Sehr gut eignen sich Bananenbrei, Griessbrei, Zwieback, Möhren- oder Kartoffelbrei. Bevor es zum Erbrechen kommt, kannst du bei Übelkeit Tee trinken und den Magen beruhigen. Gut geeignet sind Pfefferminze, Kamille, Fenchel, Melisse oder Ingwer. Kamille beruhigt den Magen, Pfefferminze wirkt bei einem verdorbenen Magen. Verlierst du durch Erbrechen zu viel Flüssigkeit, kannst du den Elektrolythaushalt durch Hühner- oder Gemüsebrühen wieder ausgleichen, die das benötigte Salz enthalten. Giftstoffe lassen sich mit geriebenen Äpfeln binden und sind gleichzeitig leicht verdaulich. Du kannst bei Brechreiz und Übelkeit auch ein Stück Ingwerwurzel kauen. Ähnlich gut wirken die Bitterstoffe von Artischocken, Enzianwurzeln, Angelika oder Wermut. Sie unterstützen die Magensaftproduktion und fördern deine Verdauung.

Wann ist es bei Übelkeit wichtig, Wasser zu trinken?

Wenn du Übelkeit verspürst, die mit starkem Erbrechen oder Durchfall einhergeht, solltest du versuchen, eine Dehydrierung zu verhindern und viel Flüssigkeit zu dir zu nehmen. Meistens sind Magen-Darm-Probleme die Ursache. Sichtbar ist das Austrocknen des Körpers durch Schwächegefühle, einen trockenen Mund, Erschöpfung und wenig Urindrang. Hier hilft stilles Wasser oder Kräutertee. Allgemein hilft das Trinken von Wasser bei Übelkeit, um den Magen etwas zu beruhigen. Der Brechreiz lässt sich so minimieren.

Was hilft bei länger anhaltender Übelkeit und Krankheit?

Hält das Unwohlsein länger an oder geht es mit Bauchschmerzen einher, hilft Kamillen- und Pfefferminztee lediglich als Ergänzung. Besser sind dann ein Bauchwickel oder eine Wärmflasche. Die Wärme wirkt beruhigend und lindert Schmerzen. Gut ist auch eine Rollkur mit Tee. Du trinkst die Hälfte aus der Tasse und legst dich dann auf den Rücken. Nach zehn Minuten trinkst du den Rest und rollst du dich auf die Seite. Handelt es sich um Krankheiten der Niere, Gallenblase, Leber oder um Infektions- oder Stoffwechselkrankheiten, ist eine Behandlung durch den Arzt notwendig. Achtung: Auch ein Herzinfarkt oder Schlaganfall kann Übelkeit bewirken.

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