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Die Rhinitis sicca ist eine chronische Erkrankung, die im vorderen und mittleren Abschnitt der Nase lokalisiert ist. Das Wort „Rhinitis“ stammt aus der lateinischen Sprache und lässt sich mit Entzündung der Nasenschleimhaut übersetzen. Das Wort „sicca“ steht für trocken. Es handelt sich bei dem Krankheitsbild also um eine Nasenschleimhautentzündung, bei der die Produktion des Nasensekrets deutlich reduziert ist. Die empfindliche Nasenschleimhaut verliert an Feuchtigkeit und trocknet aus. Mediziner sprechen daher auch von einer trockenen Rhinitis. Im fortgeschrittenen Stadium bildet sich die Nasenschleimhaut immer weiter zurück. Unangenehme Folgeerkrankungen wie ein Durchbruch der Nasenscheidewand oder eine sogenannte Stinknase können entstehen.
Es gibt verschiedene Ursachen, die eine Rhinitis sicca auslösen. In der Regel sind vor allem Reize aus der Umwelt für die Entstehung der unangenehmen Nasenentzündung verantwortlich. Als besonders gefährlich gilt das regelmässige Einatmen von Staub, Rauch, Dampf und Chemikalien. Zu starke Hitze und Kälte reizen die Nasenschleimhaut ebenfalls. Ein weiterer Risikofaktor ist das Konsumieren von Substanzen, die durch die Nase eingenommen werden. Dazu zählen zum Beispiel Schnupftabak und Kokain. Auch die übermässige Nutzung von abschwellenden Nasensprays wirkt sich negativ aus. Eine weitere Ursache sind mechanische Belastungen wie das ständige Bohren in der Nase mit den Fingern. Zusätzlich begünstigen bestimmte Autoimmunerkrankungen wie das Sjögren-Syndrom das Entstehen einer Rhinitis sicca.
Eine Rhinitis sicca macht sich vor allem durch eine trockene Nasenschleimhaut bemerkbar, die Betroffene als äusserst unangenehm empfinden. Weitere Symptome sind:
Bei Beschwerden im Bereich der Nase ist ein Besuch beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt ratsam. Im Rahmen einer ausführlichen Befragung verschafft sich der Mediziner zunächst einen Eindruck von den vorliegenden Symptomen. Um eine klare Diagnose zu stellen, kommt in den meisten Fällen eine Nasenspiegelung zum Einsatz. Bei dieser Untersuchung führt der Arzt eine dünne Röhre nacheinander in beide Nasenlöcher ein. Das Gerät ist mit einer Kamera und Licht ausgestattet, um die Schleimhaut zu untersuchen. Rötungen, Krusten und Borken deuten auf eine Rhinitis sicca hin. Häufig kommen zusätzlich Blut- und Allergietests zum Einsatz, um andere Erkrankungen wie Heuschnupfen auszuschliessen.
Da die Rhinitis sicca zu den chronischen Erkrankungen gehört, ist bei der Behandlung viel Geduld erforderlich. Liegen Verletzungen an der Nasenschleimhaut vor, verschreibt der Arzt meistens eine Nasensalbe, die den Heilungsprozess beschleunigt. Zusätzlich ist es sehr wichtig, die empfindliche Schleimhaut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Dazu bieten sich regelmässige Nasenduschen mit Kochsalzlösung an. Die desinfizierende Flüssigkeit spült Schmutz, Bakterien und Verkrustungen aus der Nase heraus. Zudem versorgt sie das Gewebe mit Feuchtigkeit. Weiterhin empfiehlt sich die Anwendung von feuchtigkeitsspendenden Nasensalben, Gels oder Sprays vor dem Schlafengehen, damit sich die Nasenschleimhaut über Nacht erholen kann. Geeignete Produkte kannst du beim Apotheker kaufen.
Neben der regelmässigen Versorgung mit Feuchtigkeit ist ein gutes Raumklima wichtig, um die Nasenschleimhaut vor dem Austrocknen zu bewahren. Vor allem die warme Heizungsluft im Winter schadet dem empfindlichen Gewebe. Regelmässiges Lüften hilft gegen zu trockene Raumluft. Zudem unterstützt ein Luftbefeuchter bei der Erhöhung der Luftfeuchtigkeit. Wer am Arbeitsplatz mit Staub, Dämpfen und Chemikalien in Berührung kommt, sollte die Nase mit einer geeigneten Maske schützen. Ausserdem solltest du ausreichend Wasser trinken, um deinen Körper bei der Versorgung der Schleimhaut mit Feuchtigkeit von innen zu unterstützen.
Durch das starke Austrocknen der Nasenschleimhaut ist das empfindliche Gewebe besonders anfällig für Keime und Bakterien. Schon kleinste Risse oder Verletzungen auf der gereizten Haut reichen aus, damit Krankheitserreger in den Körper eindringen und eine Infektion auslösen. Es kommt zur verstärkten Bildung eines schleimartigen Sekrets in der Nase, mit dessen Hilfe der Körper die Krankheitserreger wieder ausscheidet. Bleibt die Behandlung der trockenen Nasenschleimhaut aus, besteht die Gefahr eines chronischen Schnupfens.
Bist du in der Nacht schon einmal mit einem Wadenkrampf aufgewacht? Dann kommt als Ursache ein Mangel an Magnesium in Frage. Experten raten dazu, täglich etwa 300 Milligramm des Mineralstoffes zu sich zu nehmen. Da Magnesium vom Körper nicht gebildet werden kann, musst du auf deine Ernährung achten. Alternativ kannst du dich für Nahrungsergänzungsmittel entscheiden. Für deine Gesundheit und vor allem für deine Knochen und Muskeln ist die Wirkung von Magnesium von entscheidender Bedeutung. Übertreib es aber nicht mit der Einnahme der Medikamente, denn eine Überdosierung ist gefährlich. Für was alles Magnesium gut ist, erklären wir dir im Folgenden.
Bluthochdruck ist eine weit verbreitete Erkrankung. Anstatt sie mit Tabletten und deren unerwünschten Nebenwirkungen zu behandeln, solltest du auf natürliche Blutdrucksenker zurückgreifen. Hast du häufig Stress, bist du übergewichtig oder ernährst du dich falsch, steigerst du das Risiko für Bluthochdruck enorm. Gleiches gilt, wenn du rauchst oder regelmässig Alkohol konsumierst. Versuche also, deinen Lebensstil zu ändern, um es gar nicht erst zu Bluthochdruck kommen zu lassen.
Die Traubensilberkerze (Actaea racemosa) ist eine dekorative Zierpflanze, die in vielen Vorgärten zu finden ist. Die zur Familie der Hahnenfussgewächse (Ranunculaceae) zählende Pflanze ist mit ihren langen weissen Blütenkerzen und den silbrigen Blättern hübsch anzusehen. Doch sie kann noch mehr: Die Traubensilberkerze ist eine beliebte Heilpflanze. Da sie vor allem bei Wechseljahresbeschwerden zum Einsatz kommt, wird sie auch als Frauenwurzel bezeichnet.
Herzinfarkt, Schlaganfall, Vorhofflimmern oder Lungenembolie – all dies sind ernste Erkrankungen, die zahlreiche Menschen treffen und deshalb zu den Volkskrankheiten zählen. Ebenso vielfältig und zahlreich wie die Krankheiten sind auch die Medikamente zu ihrer Vorbeugung und Behandlung. Es gibt verschiedene Arten der blutverdünnenden Medikamente, die jedoch alle dasselbe Ziel haben: der Verstopfung von Blutgefässen entgegenzuwirken und somit auch ihre gravierenden Folgen zu verhindern.
In unserer schnelllebigen Welt leiden viele Menschen unter Stress im Alltag. Vor allem die Arbeitswelt verlangt hohen Einsatz und wir kommen schnell an unsere Grenzen. Manchmal ist die Belastung sogar so gross, dass selbst regelmässige Ruhepausen nicht mehr helfen. Die Folge sind Unruhe, Nervosität und Einschlafstörungen. Medikamente schaffen Abhilfe. Allerdings führen chemische Schlaf- und Beruhigungsmittel schnell zu einer gefährlichen Abhängigkeit. Sind die Beschwerden nicht zu stark, bieten pflanzliche Heilmittel eine wirksame Alternative. Vor allem die Einnahme von Baldriantinktur sorgt für entspannten Schlaf. In den folgenden Abschnitten findest du alle wichtigen Informationen zur Anwendung, Wirkung und Dosierung des pflanzlichen Extraktes.
Es gibt viele Gründe, warum Männer an Potenzstörungen leiden können: körperliche Beschwerden, aber auch Stress und psychische Probleme können die Erektionsfähigkeit einschränken. Seit mehr als 20 Jahren werden darum Potenzmittel eingesetzt – und zwar von Männern jeder Altersgruppe. In der Eidgenossenschaft wurde die Rezeptpflicht für Sildenafil, eines der bekanntesten Potenzmittel, aufgehoben. Und so kann jeder sich die Tabletten in der Apotheke kaufen. Dennoch solltest du dabei einige Dinge beachten: Wir verraten dir, wie die rezeptfreien Potenzmittel wirken, welche Nebenwirkungen auftreten können und welche Alternativen es auf dem Markt gibt.