Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Der natürliche Botenstoff Histamin ist wichtig für verschiedenste Körperfunktionen. Der Histaminstoffwechsel spielt besonders für das Immunsystem eine wichtige Rolle. So bremst ausgeschüttetes Histamin zum Beispiel Entzündungen im Körper aus. Histamin ist ein Abbauprodukt von eiweisshaltigen Aminosäuren. Unser Körper stellt es zum Teil selbst her, zum Teil nimmt er es über Lebensmittel auf.
Wenn wir über die Nahrung zu viel Histamin aufnehmen, kann der Organismus das normalerweise selbst abbauen. Er nutzt dazu das körpereigene Enzym Diaminoxidase, kurz DAO. Bei einer Histaminunverträglichkeit aber gibt es entweder einen Mangel an diesem Enzym, oder es ist zwar vorhanden, der Körper kann es aber nicht verarbeiten. Durch diese Abbaustörung kommt es zu einem Histaminüberschuss. Entstehen kann dieses Problem etwa durch Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, durch bestimmte Medikamente oder Alkohol. Auch genetische Konstellationen werden als Ursache für die Histaminose diskutiert.
Wenn du den Verdacht hast, an einer Histaminerkrankung zu leiden, solltest du deinen Hausarzt aufsuchen. Er verweist gegebenenfalls an Fachärzte weiter, die zum Beispiel die Differenzialdiagnose durchführen und klären, ob andere Krankheiten vorliegen: Ähnliche Beschwerden werden mitunter durch Laktose- oder Glutenunverträglichkeit, durch Lebensmittelallergien, chronisch entzündliche Darmkrankheiten oder eine Fruchtzuckerunverträglichkeit ausgelöst. Für die Ernährungsumstellung empfiehlt es sich, eine Ernährungsberatung zum Einstieg und auch für die dauerhafte Beratung zu suchen. Hier bekommst du Beratung und Tipps nicht nur zu den geeigneten Lebensmitteln. Auch, wie ein Beschwerdetagebuch zu führen ist, welche Blut-Tests unter Umständen sinnvoll sind oder wie du eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung mit Histaminose gestalten kannst, erklären dir Ernährungsfachberater.
Das Krankheitsbild der Histaminintoleranz ist noch recht stark umstritten. Das hängt mit der schwierigen Nachweisbarkeit, aber auch mit den vielfältigen Symptomen zusammen. Welche Beschwerden histaminhaltige Lebensmittel auslösen, ist ganz unterschiedlich. So kommt es möglicherweise zu folgenden Erscheinungen:
Die Histaminintoleranz ist keine wirkliche Allergie, auch wenn sie oft so genannt wird. Das macht auch die Diagnostik schwierig. Zur Diagnose ist eine ausführliche Anamnese nötig, also das Gespräch mit dem Arzt. Er wird auch prüfen, ob eventuell andere Unverträglichkeiten oder eine Allergie vorliegen, die ähnliche Symptome hervorrufen. Darum werden Allergietests durchgeführt. Bei Verdacht auf eine Histaminose kann eine Eliminationsdiät mit Lebensmitteln ohne oder mit nur sehr wenig Histamin weitere Hinweise liefern. Verbessert sich das Krankheitsbild unter dieser Diät innert vier Wochen, spricht das für eine Histaminintoleranz. In seltenen Fällen kann auch ein Provokationstest durchgeführt werden: Der Arzt verabreicht Histamin und beobachtet, ob die entsprechenden Symptome auftreten. Weil dies aber mitunter zu heftigen Reaktionen des Körpers führt, wird diese Methode selten angewandt. Laboruntersuchungen mit einem Bluttest zeigen die Konzentration von DAO und Histamin im Blut: Diese Werte können zu Beginn und nach einer Eliminationsdiät gemessen und verglichen werden.
Üblicherweise ist eine Ernährungsumstellung die wichtigste Grundlage in der Therapie der Abbaustörung. Es gibt auch die Möglichkeit, das Enzym DAO als Medikament zu verabreichen. Das Enzym ist auch als Tablette oder Kapsel in der Apotheke erhältlich. Allerdings solltest du auch freiverkäufliche Tabletten nicht ohne Beratung mit deinem Arzt ausprobieren. Akute Symptome behandelt der Arzt mit Anti-Histaminika und Histamin-Rezeptorenblockern. Die Wirkung dieser Medikamente fällt bei jedem Patienten ähnlich unterschiedlich aus wie die Reaktion auf unverträgliche Lebensmittel auch. Hier muss also ebenfalls getestet und individuell angepasst werden.
Gerade, wenn bestimmte Lebensmittel oder Medikamente Auslöser der Histaminintoleranz sind, können die Symptome fast völlig verschwinden, wenn diese Produkte ganz weggelassen werden. Generell ist es sinnvoll, zumindest eine Zeitlang Lebensmittel mit einem hohen Histamingehalt zu meiden und zu beobachten, ob sich die Symptome dadurch verbessern. Ausserdem solltest du nicht nur die histaminhaltigen Speisen meiden, sondern auch diejenigen, die die Aktivität der DAO-Enzyme behindern. Deshalb kann die Liste der zu vermeidenden Lebensmittel recht lang ausfallen. Hier ein erster Überblick:
Was du bei einer Histaminintoleranz essen kannst, hängt von individuellen Bedingungen ab. Mancher Patient verträgt Lebensmittel, die bei einer anderen Patientin heftige Beschwerden auslösen. Histaminarme Speisen sind unter anderem die folgenden:
Diese Listen sind unvollständig und ausserdem von Mensch zu Mensch verschieden. Eine Ernährungsumstellung beginnt deshalb mit einer Reduzierung von histaminhaltigen Lebensmitteln und ist ein ständiger Prozess, in dem du immer wieder ausprobierst, was dein Körper verträgt und was nicht. Mit einer dauerhaften Ernährungsumstellung kann eine deutliche Verbesserung der Symptome erreicht werden: In vielen Fällen gelingt es, nach der Eliminationsdiät Stück für Stück bestimmte Lebensmittel wieder in den Speiseplan aufzunehmen. Mit Geduld, fortgesetztem Lernen und Anpassen deines Speiseplans sowie der Beratung durch Fachpersonal der Ernährung stellst du dir langfristig eine passende Ernährung zusammen.
Magenschutz-Medikamente oder Magensäureblocker hemmen die Produktion von Salzsäure im Magen. Greift die Säure die Magenwand an, können Entzündungen, Geschwüre oder sogar Perforationen entstehen. Leidest du unter einer Erkrankung, die mit einer erhöhten Säureproduktion einhergeht, helfen die Mittel effektiv. Zudem werden sie vorbeugend bei der Einnahme von Medikamenten verordnet, zu deren Nebenwirkungen Magen-Darm-Schädigungen zählen. In den folgenden Abschnitten erfährst du, wie Magenschutz-Präparate wirken, wie sie angewendet werden und mit welchen Risiken ihre Einnahme verbunden ist.
Amoxicillin ist ein bewährtes Medikament zur Behandlung verschiedener Infektionskrankheiten. Verschreibungspflichtige Antibiotika sind auschliesslich in Apotheken erhältlich. Welche Eigenschaften den Wirkstoff so effizient machen, mögliche Nebenwirkungen, Wechselwirkungen sowie Einnahmeempfehlungen bei Amoxicillin und interessante Fakten zum Thema haben wir dir nachfolgend zusammengestellt.
Sonnenstrahlen tun der Seele gut und heitern die Stimmung auf. Wer es jedoch übertreibt, wird sich bald mit Hautveränderungen auseinandersetzen müssen, die sich schleichend zeigen und später gefährlich werden können. Auch ein Sonnenbrand ist ein erstes Warnsignal für einen zu langen Aufenthalt in der Sonne. Die Rötung tritt nach etwa drei bis vier Stunden auf und kann in starken Schmerz übergehen. Mit Hausmitteln gegen Sonnenbrand lässt sich die Verbrennung kühlen, trotzdem ist es besser, sich davor zu schützen.
Ohrenschmerzen sind überaus unangenehm. Das kann jeder bestätigen, der schon einmal unter einer Mittelohrentzündung gelitten hat. Welche Ursache dahinter stecken kann und welche Hausmittel gegen Ohrenschmerzen helfen, erfährst du in diesem Beitrag. Ausserdem verraten wir dir, wann du unbedingt zum Arzt musst. Mit der richtigen Behandlung lassen die Symptome bald nach, zudem solltest du die verursachende Krankheit unbedingt gründlich auskurieren: Schlimmstenfalls kann eine unausgeheilte Mittelohr- oder Gehörgangsentzündung sogar zum Hörverlust führen.
Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, der hat oft einen langen und schweren Weg vor sich. Für die Gesundheit lohnt sich der Rauchstopp aber mehr denn je! Dabei ist es auch vollkommen egal, wie alt du bist oder wie viele Jahre du geraucht hast. Auch nach einer langen Nikotinabhängigkeit erholt sich der Körper schnell und wird mit jedem Tag ohne Zigarette ein bisschen gesünder. Die Risiken für Herzinfarkt, Schlaganfall und andere durch das Rauchen verursachte Krankheiten nehmen kontinuierlich ab. Alle wichtigen Fragen rund um den Rauchstopp sowie ob und wie dir Medikamente dabei helfen können, erfährst du hier.
Du leidest an einer extremen Schweissproduktion, die sich nicht nur auf die Achseln beschränkt? Dann bist du nicht alleine, denn Millionen Menschen schwitzen sehr stark. Dann ist es wichtig, dass du dich für ein zuverlässiges Deodorant entscheidest. Einige im Handel erhältliche Produkte helfen gegen den Schweissgeruch leider gar nicht oder verschlimmern ihn sogar noch. Ein hochwertiges Antitranspirant aber kann mehr. Im Gegensatz zu einem normalen Deo wird es nur einmal in der Woche aufgetragen und soll die Symptome des starken Schwitzens deutlich mildern.