Leider unterstützen wir Internet Explorer nicht mehr.

Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.

Zurück zur Artikelübersicht

Ibuprofen rezeptfrei in der Schweiz erhalten – das gibt es über das Schmerzmittel zu wissen

Wer unter Schmerzen leidet, greift gerne einmal zum Schmerzmittel Ibuprofen. Es gilt als wirksam und beliebt. Für Betroffene stellt das Medikament häufig eine praktische Soforthilfe dar, wenn sie die Beschwerden nicht mehr aushalten. Ibuprofen erhältst du unter bestimmten Bedingungen in der Schweiz auch rezeptfrei. Hierbei gibt es einige wichtige Regeln zu beachten, die zu deiner Genesung und zu deiner gesundheitlichen Sicherheit beitragen. Wir fassen sie zusammen und zeigen, worauf du bei der Einnahme achten musst. Erfahre ausserdem, welche Nebenwirkungen das Schmerzmittel vorweist und wann du von einer Einnahme besser absiehst.

Wie wirkt Ibuprofen gegen Schmerzen?

Der Arzneistoff Ibuprofen, der hauptsächlich gegen Schmerzen wirkt, zählt zu den sogenannten nichtsteroidalen medizinischen Mitteln. Diese kennst du auch als Entzündungshemmer oder als Antirheumatika. Die Aufgabe von Ibuprofen: das Enzym Cyclooxygenase hemmen, denn dieses bildet sogenannte Prostaglandine, die mit unserem körperlichen Schmerz wesentlich zusammenhängen. Das Arzneimittel wirkt fiebersenkend, entzündungshemmend sowie schmerzlindernd.

Wann sollte ich Ibuprofen einnehmen?

Ob Zahnschmerzen, Menstruationsbeschwerden oder Gelenkschmerzen: Ibuprofen hilft gegen diverse Arten von Schmerzen. Viele Menschen greifen auch zu dem Schmerzmittel, wenn sie zum Beispiel unter Kopfschmerzen leiden oder ihr Fieber senken möchten. Wichtig vor der Einnahme, wenn du dich für Ibuprofen entscheidest und aktuell auch andere Medikamente einnimmst: Es kann zu Wechselwirkungen kommen. Am besten besprichst du die Situation deshalb mit deinem Arzt, um zunächst abzuklären, ob das Schmerzmittel sich mit deiner Therapie kombinieren lässt.

Wie erhalte ich Ibuprofen rezeptfrei in der Schweiz?

Grundsätzlich zählt Ibuprofen zu den besonders gut erforschten Arzneistoffen. Deshalb erhältst du es in der Schweiz auch rezeptfrei in Apotheken. Die Dosierung der Filmtabletten darf dabei maximal 400 Milligramm betragen. Eine höhere Dosis ist verschreibungspflichtig. Das bedeutet: Wenn du unter akuten Beschwerden leidest und gerade nicht zum Arzt kannst, berät dich dein Apotheker und verkauft dir Ibuprofen auch rezeptfrei. Tipp: Nicht jeder Mensch verträgt Ibuprofen. In der Apotheke findest du auch alternative Präparate, für die du ebenfalls kein Rezept benötigst. Schildere deine Symptome genau, damit der Apotheker dir ein Medikament vorschlagen kann. Suche dennoch bei Gelegenheit einen Arzt auf, um die Ursachen deiner Beschwerden abklären zu lassen.

Welche Nebenwirkungen hat Ibuprofen?

Ibuprofen zählt grundsätzlich zu den gut verträglichen und sicheren Schmerzmitteln. Nebenwirkungen kannst du jedoch nicht ausschliessen. Kontaktiere einen Arzt, wenn du Auffälligkeiten bemerkst, die nach der Einnahme von Ibuprofen auftreten. Verzichte zudem auf weitere Tabletten, bis sich die Situation klärt. Mögliche Nebenwirkung, mit denen du nach der Anwendung von Ibuprofen rechnen musst:

  • Bauchschmerzen
  • Blähungen
  • Blutungen im Bereich von Magen und Darm
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Entzündung der Magenschleimhaut
  • Geschwüre im Magen-Darm-Bereich
  • Kopfschmerzen
  • Magenschmerzen
  • Müdigkeit und Schlafprobleme
  • Nierenprobleme
  • Sodbrennen
  • Schwindel

Was muss ich bei der Einnahme rezeptfreier Schmerzmitteln aus der Apotheke beachten?

Beachte, dass es sich bei rezeptfreien Mitteln – genauso wie bei rezeptpflichtigen Medikamenten – immer um Präparate handelt, die Nebenwirkungen aufweisen können. Halte dich aus diesem Grund stets an die allgemeine Dosierungsempfehlung deiner Apotheke. In der Verpackung findest du ausserdem genauere Hinweise zu den Wirkmechanismen von Ibuprofen und zur Einnahme der Tabletten. Wer eine zu hohe Dosis einnimmt, schadet seinen Organen langfristig. Mediziner gehen davon aus, dass das bei Ibuprofen vor allem für unsere Nieren gilt. Im Zweifel fragst du deshalb lieber bei deinem Arzt nach. Hinweis zur Einnahme: Ibuprofen nimmst du zusammen mit einem Glas Wasser und zu jeder Mahlzeit ein. Sieh davon ab, täglich mehr als drei oder maximal vier Tabletten einzunehmen, um keine Überdosierung zu riskieren.

Wann muss ich mir Ibuprofen vom Arzt verschreiben lassen?

Stärkere Schmerzen lassen nicht unbedingt nach, wenn wir zu niedrig dosierten Schmerzmitteln greifen. Das gilt auch für Ibuprofen. Suche in einem solchen Fall immer einen Arzt auf. Wer eine höhere Dosis einnimmt, muss die Therapie immer ärztlich abklären, um keine gesundheitlichen Schäden zu riskieren. Folgende Situation sprechen dafür, dass du dir Ibuprofen vom Arzt verschreiben lässt:

  • Du stellst fest, dass das rezeptfrei erhältliche Ibuprofen bei dir nicht anschlägt.
  • Deine Schmerzen verschlimmern sich drastisch.
  • Aufgrund deiner Schmerzen schaffst du es nicht mehr, deinen Alltag richtig zu meistern.
  • Du leidest unter hohem Fieber.

Hinweis: Falls bestimmte Erkrankungen vorliegen, kann es zu weiteren Nebenwirkungen kommen. Lasse dich dazu ärztlich beraten.

Wann darf ich kein Ibuprofen einnehmen?

In einigen Fällen raten Mediziner von einer Behandlung mit Ibuprofen ab. Das Schmerzmittel solltest du nicht einnehmen, wenn du unter einer Herzmuskelschwäche leidest, weil es zu Komplikationen kommen kann. Auch Leber- und Nierenpatienten sehen von einer Einnahme besser ab, um ihre Organe zu schonen. Diese Empfehlung gilt ausserdem für Menschen, die allergisch auf Ibuprofen reagieren und die Schmerzmitteltherapie deshalb nicht gut vertragen. Wichtig für schwangere Frauen: Viele Ärzte raten Schwangeren davon ab, dass sie das Schmerzmittel im letzten Drittel ihrer Schwangerschaft einnehmen. Greife deshalb zu alternativen Mitteln, die dein Gynäkologe dir verschreibt, oder informiere dich bei leichteren Beschwerden über milde Hausmittel.

Das könnte dich auch interessieren

Abgelaufene Medikamente: Der richtige Umgang mit Arzneimitteln nach dem Verfallsdatum

Du leidest unter heftigen Kopfschmerzen, die Apotheken haben geschlossen – und du findest nur eine alte Packung Schmerzmittel in der hintersten Ecke des Küchenschranks? In einem solchen Fall ist Vorsicht geboten: Abgelaufene Medikamente bergen einige Gefahren, denn die genaue Wirkungsweise der Inhaltsstoffe lässt sich nicht mehr einschätzen. Zwar weisen einige der abgelaufenen Tabletten oder Salben teilweise noch die gewünschte Wirksamkeit auf und betäuben beispielsweise deinen Schmerz. Die chemischen Substanzen wirken jedoch in unserem Körper und können unerwünschte Reaktionen zeigen. Wie abgelaufene Medikamente wirken, was es zu beachten gilt und wie du sie entsorgst, zeigen wir in unserem Ratgeber.

Amlodipin: Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Wirksamkeit des Medikaments

Amlodipin ist ein Arzneimittel gegen Bluthochdruck mit langanhaltender Wirksamkeit. Dies ist eines der Vorteile des Medikaments, doch vor der Einnahme gilt es einiges zu beachten. Welche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen bei Amlodipin auftreten können, in welchen Fällen eine Kontraindikation besteht und was die Pharmakologie zur Wirkungsweise und Dosierung des Präparats empfiehlt, erfährst du hier.

Die Abgabekategorie D für Arzneimittel: Alles Wichtige zur Rechtslage

Ist das starke Schmerzmittel verschreibungspflichtig? Welche Mittel erhalte ich ab sofort auch in Drogerien und wann benötige ich eine Fachberatung, um ein Medikament zu bekommen? In der Schweiz regelt das aktuelle Heilmittelgesetz alle wichtigen Fragen zum Thema Arzneimittelabgabe. Eine wichtige Basis bilden die sogenannten Abgabekategorien, die für Laien auf den ersten Blick ganz schön verwirrend sein können. Vor allem in der Kategorie D gibt es seit dem Jahr 2019 wichtige Veränderungen. Welche das sind, wie die Bewertung der einzelnen Medikamente stattfindet und was du über die Abgabekategorie D wissen musst, liest du in unserem Ratgeber.

Hausmittel gegen Ohrenschmerzen – Was wirklich hilft

Ohrenschmerzen sind überaus unangenehm. Das kann jeder bestätigen, der schon einmal unter einer Mittelohrentzündung gelitten hat. Welche Ursache dahinter stecken kann und welche Hausmittel gegen Ohrenschmerzen helfen, erfährst du in diesem Beitrag. Ausserdem verraten wir dir, wann du unbedingt zum Arzt musst. Mit der richtigen Behandlung lassen die Symptome bald nach, zudem solltest du die verursachende Krankheit unbedingt gründlich auskurieren: Schlimmstenfalls kann eine unausgeheilte Mittelohr- oder Gehörgangsentzündung sogar zum Hörverlust führen.

Rhinitis sicca – alles zur chronischen trockenen Nasenschleimhautentzündung

Unsere Nase zählt zu den wichtigsten Sinnesorganen, denn sie hilft uns bei der Wahrnehmung verschiedenster Gerüche. Egal ob frisch gebackener Kuchen oder ein blumiges Parfum – wir erkennen jeden Duft sofort. Doch unsere Nase kann noch viel mehr. Mithilfe der empfindlichen Schleimhaut filtert sie täglich bis zu 10.000 Liter Atemluft, um uns vor Fremdkörpern und Krankheitserregern zu schützen. Ist die Nasenschleimhaut zu trocken, kommt es jedoch zu Problemen. Folge ist häufig eine Rhinitis sicca. In den nächsten Abschnitten lernst du, wie die Rhinitis sicca entsteht, welche Beschwerden die Erkrankung verursacht und welche Behandlung Ärzte und Apotheker empfehlen.

Baldriantinktur – pflanzliches Beruhigungsmittel zur Bekämpfung von innerer Unruhe und Schlafstörungen

In unserer schnelllebigen Welt leiden viele Menschen unter Stress im Alltag. Vor allem die Arbeitswelt verlangt hohen Einsatz und wir kommen schnell an unsere Grenzen. Manchmal ist die Belastung sogar so gross, dass selbst regelmässige Ruhepausen nicht mehr helfen. Die Folge sind Unruhe, Nervosität und Einschlafstörungen. Medikamente schaffen Abhilfe. Allerdings führen chemische Schlaf- und Beruhigungsmittel schnell zu einer gefährlichen Abhängigkeit. Sind die Beschwerden nicht zu stark, bieten pflanzliche Heilmittel eine wirksame Alternative. Vor allem die Einnahme von Baldriantinktur sorgt für entspannten Schlaf. In den folgenden Abschnitten findest du alle wichtigen Informationen zur Anwendung, Wirkung und Dosierung des pflanzlichen Extraktes.