Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Menschen mit einer Pollenallergie reagieren überempfindlich gegen die Blütenstaubteilchen bestimmter Bäume, Sträucher, Gräser oder Getreidesorten. Die ausgelöste Immunreaktion geht mit folgenden Symptomen und Beschwerden einher:
Für die Behandlung einer Pollenallergie stehen grundsätzlich drei medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten zur Auswahl. Erstens können die Symptome einer Allergie mit Antihistaminika abgeschwächt werden. Zweitens verhindern Mastzellstabilisatoren die Freisetzung von Histamin. Und drittens lässt sich Heuschnupfen mittels einer Hyposensibilisierung durch eine systematische Behandlung auch dauerhaft in den Griff bekommen. Darüber hinaus können Allergiesymptome minimiert werden, indem der Kontakt mit den Allergenen vermieden wird, die sie auslösen. Bei einer Pollenallergie ist dieses Vorhaben jedoch nur eingeschränkt umsetzbar, da der Pollenflug in bestimmten Saisons allgegenwärtig ist.
Für eine schnelle Linderung der Symptome einer Pollenallergie sind einige rezeptfreie Medikamente in jeder Apotheke erhältlich. In folgende Darreichungsformen werden die Antihistaminika angeboten:
Augentropfen und Nasensprays mit sogenannten Mastzellstabilisatoren werden ebenfalls zur kurzfristigen Behandlung einer Pollenallergie eingesetzt. Sie verhindern im Gegensatz zu den Antihistaminika jedoch nicht die Bindung des Histamins an die Andockstellen, sondern bereits die Freisetzung des Histamins. Auf diese Weise wird die Allergie bereits prophylaktisch behandelt, da die Symptome bei einer rechtzeitigen Einnahme gar nicht erst auftreten.
Eine Möglichkeit, die Pollenallergie dauerhaft in den Griff zu bekommen, ist die Hyposensibilisierung. Dabei werden den Patienten die spezifischen Allergene in kleinen Dosen und in regelmässigen Abständen verabreicht. Nach einer Zeit werden die Dosen dann schrittweise erhöht. Auf diese Weise gewöhnt sich der Körper nach und nach an die Allergene und entwickelt schliesslich eine Toleranz. Die Behandlung dauert mehrere Monate bis Jahre an und muss im Idealfall konsequent durchgezogen werden, damit sie Erfolg hat. Danach sollte der Patient so gut wie keine allergischen Symptome mehr haben.
Durch die Verabreichung von Antihistaminika oder die Vermeidung von Allergenen wird die Pollenallergie nicht geheilt. Stattdessen werden lediglich die Symptome minimiert. Durch eine systematische Antiallergiebehandlung mit einer Hyposensibilisierung gewöhnt sich das Immunsystem jedoch langfristig an die Allergene, sodass sich eine dauerhafte Toleranz entwickelt. Bei vielen Patienten treten nach einer solchen Therapie so gut wie keine oder keine Krankheitssymptome mehr auf. Zumindest erhöht sich die Lebensqualität der Patienten nach einer Hyposensibilisierung deutlich.
Bestimmte Allergene von Pollen und gewissen Lebensmitteln ähneln sich, sodass es passieren kann, dass es zu einer sogenannten Kreuzallergie kommt. Daher musst du solltest du beispielsweise darauf achten, dass du kein Steinobst und keine Nüsse und Äpfel zu dir nimmst, wenn du gegen Birkenpollen allergisch bist. Dasselbe gilt für Gräserpollen und Hülsenfrüchte sowie für Beifusspollen und Tomaten oder Paprika. Zunächst muss also abgeklärt werden, auf welche Allergene genau reagiert wird und ob die Symptome nicht etwa durch eine Histaminintoleranz ausgelöst werden. Weiterhin sollten sich Pollenallergiker viel Fisch und Olivenöl in ihren Ernährungsplan integrieren, da diese Lebensmittel viele Omega-3-Fettsäuren und viele Antioxidantien beinhalten. Kontraproduktiv sind Nahrungsmittel wie Käse, Weizenprodukte, Fertigprodukte und Schokolade.
Kieselerde gilt als Wundermittel für schöne Haut, Haare und gesunde Knochen. Inzwischen gibt es einige Studien zur Kieselerde, ihrer Wirkung und ihren positiven Einfluss auf den Körper. Doch was ist Kieselerde eigentlich. was macht ihre Wirksamkeit gegen Krankheiten genau aus und ist die Einnahme für jeden bedenkenlos möglich? Die Antworten auf diese und viele weitere interessante Fragen zum Thema Kieselerde und Kieselalge erfährst du hier.
Aphthen sind kleine, entzündete Verletzungen an der Innenseite des Mundes oder an den Lippen. Sie können selten auch im Intimbereich auftreten. Bei den meisten Menschen – Frauen sind häufiger betroffen als Männer – treten die kleinen Bläschen nur einzeln auf, entweder auf der Mundschleimhaut, am Gaumen, auf der Zunge oder am Zahnfleisch. Aphthen sind harmlos, aber schmerzhaft und deshalb unerwünscht. Welche Hausmittel gegen Aphthen helfen und wann du zum Arzt solltest, erfährst du bei der Lektüre dieses Artikels.
Alternativmedizinische Behandlungsmethoden erfordern oftmals auch die Einnahme von Medikamenten auf biologischer und pflanzlicher Basis oder von Produkten aus dem Bereich der Homöopathie. Während Apotheken in dieser Hinsicht ein eher kleineres Sortiment benötigter Arzneimittel und Präparate im Bereich der Naturheilkunde enthalten, haben sich Bio-Apotheken in der Schweiz auf die Beratung und den Verkauf solcher Produkte spezialisiert. So gestatten sie eine grössere Auswahl.
Eine gesunde Darmflora geht mit einer ausgewogenen Ernährung und guten Verdauung einher. In bestimmten Momenten spielt der Körper jedoch verrückt und es kommt zu Durchfall. Das muss sich nicht immer nur in einem flüssigen Stuhlgang äussern, sondern ist teilweise auch aufgrund seiner Häufigkeit der Fall. Durchfall hat verschiedene Ursachen und kann in der Regel mit einfachen Hausmitteln behandelt werden.
Eine Leberreinigung zielt darauf ab, die Leber zu entlasten und sie für ihre Aufgaben fit zu machen. Denn neben der allseits bekannten Tatsache, dass die Leber vor allem Stoffwechselprodukte filtert und zur Ausscheidung führt, ist sie auch am Aufbau von lebenswichtigen Substanzen beteiligt. So werden hier unter anderem Traubenzucker und diverse Proteine synthetisiert. Darüber hinaus speichert sie Fett, Vitamine und Zucker. Die Leber ist also Entgiftungsorgan, produzierendes und speicherndes Organ in einem. Die Leberreinigung als Methode der Alternativmedizin zielt darauf ab, die Leber so von vermeintlichen Schadstoffen zu befreien, dass ihre Funktionen verbessert werden.
Wenn das Atmen schmerzt und wie Feuer in deinem Hals brennt, wünschst du dir eine schnelle Linderung. Zunächst einmal solltest du versuchen, die Ursache für die Beschwerden herauszufinden. Dadurch kannst du besser reagieren und die passende Behandlung wählen. Grundsätzlich eignet sich dann eine ganze Reihe von Hausmitteln gegen Heiserkeit. Die wichtigsten davon stellen wir dir nun genauer vor. Zudem gehen wir auch darauf ein, was du bei der jeweiligen Behandlung alles beachten solltest.