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Die Pille danach ist ein Mittel zur Notfallverhütung, also kein reguläres Verhütungsmittel. Als solches wäre sie nicht sicher. In der Schweiz ist das Präparat entweder in der Apotheke oder nach einer Beratung beim Hausarzt erhältlich. Auch Mädchen können sie bereits bekommen. Damit soll verhindert werden, dass sie im Ernstfall nicht schnell reagieren können, wenn sie sich um die Verhinderung einer ungewollten Schwangerschaft kümmern müssen. Frauen, die sich mit der Anwendung nicht auskennen, können sich sowohl in der Apotheke als auch beim Arzt dazu beraten lassen und sollten sich nicht scheuen, dort zu fragen.
Die Einnahme sollte so schnell wie möglich nach dem Geschlechtsverkehr erfolgen. Die Notfallverhütung kann ihre Wirksamkeit mit höherer Sicherheit gewährleisten, wenn ein Zeitfenster von 72 Stunden eingehalten wird. Je früher die Einnahme, desto wahrscheinlicher wird eine ungewollte Schwangerschaft verhindert. Der Wirkstoff Levonorgestrel kann bis zu drei Tage nach dem Geschlechtsverkehr, Ulipristalacetat sogar bis zu fünf Tage danach eingenommen werden. Die Anwendung verschiebt den Eisprung um die entsprechende Zeit seit dem Geschlechtsverkehr.
Die Pille danach eignet sich deswegen nur als Notfallverhütung, da beide gängigen Wirkstoffe einen Eisprung nur verschieben, aber nicht verhindern. Anders als die Pille verändern sie auch die Gebärmutterschleimhaut nicht – die Pille tut das, um eine Einnistung zu verhindern. Wie lange der Eisprung verschoben wird, hängt vom enthaltenen Wirkstoff ab. Die Anwendung gilt als sicherer, je eher sie nach dem Geschlechtsverkehr stattfindet. Kommt es zu keinem Eisprung im Körper der Frau, kann auch keine Befruchtung stattfinden. Passiert das nicht, kommt es trotz ungeschütztem Geschlechtsverkehr nicht zur Entwicklung eines Embryos.
Die Pille danach ist ein hoch wirksames Medikament. Bekannte Nebenwirkungen sind
Es kann auch zu Blutungen kommen, diese werden in der Regel schwächer ausfallen als eine Regelblutung. Zudem kann es zu Brustspannen kommen, was viele Frauen verunsichernd finden, da das auch ein Symptom einer Schwangerschaft sein kann. Diese unerwünschten Auswirkungen der Einnahme dauern meist nur wenige Tage an und verschwinden danach wieder. Immerhin gibt es keine Wechselwirkungen, die die Wirksamkeit anderer Medikamente beeinträchtigen. Wenn, wird die Wirksamkeit der Pille danach herabgesetzt. Johanniskraut wirkt sich beispielsweise ungünstig auf sie aus. Im Zweifel sollten Arzt und Apotheker gefragt werden.
Die Pille danach muss genommen werden, noch bevor der Eisprung stattgefunden hat. Danach kann sie nicht mehr wirken, denn sie soll diesen nur verschieben und kann keine ungewollte Schwangerschaft mehr verhindern, wenn der Zeitpunkt überschritten wurde. Es wäre zwar für die Gesundheit nicht bedenklich, wenn sie über den richtigen Zeitpunkt hinaus eingenommen wird, doch sie wäre dann unwirksam. Jeder Zyklus dauert unterschiedlich lange. Frauen mit gleich bleibendem Zyklus können für sich selbst ausrechnen, ob der Eisprung schon passiert ist oder ob die Pille danach noch wirken kann. Da es aber nicht möglich ist, ohne ärztliche Untersuchung zu bestimmen, ob schon ein Eisprung stattgefunden hat, sollte die Pille danach im Falle einer Verhütungspanne sicherheitshalber lieber immer genommen werden.
Der Zeitpunkt der nächsten Regelblutung ist der entscheidende Augenblick. Tritt sie nicht ein, sollte die Frau schnellstmöglich einen Termin beim Gynäkologen vereinbaren. Auch ein Frühtest wäre möglich, wenn die Frau sehr nervös ist. Sicherheit bringt jedoch nur der Bluttest beim Arzt. Deswegen sollte zunächst nach der Einnahme der Zeitpunkt der Regelblutung abgewartet werden – tritt sie nicht ein, muss ein Arzttermin vereinbart werden. Wer auf der sicheren Seite sein will, kann selbst trotz Blutung den Gynäkologen aufsuchen, denn es könnte sich auch um eine Einnistungsblutung handeln – auch, wenn das unwahrscheinlich ist. Im Ernstfall kann der Gynäkologe dann direkt die ersten notwendigen Vorsorgeuntersuchungen durchführen oder zu den Möglichkeiten beraten, wenn die Frau die Schwangerschaft nicht aufrecht erhalten möchte.
Ist die Frau trotz Einnahme der Pille danach schwanger, muss das für die Gesundheit des ungeborenen Kindes nichts Schlechtes bedeuten. Es sind keine negativen Auswirkungen einer Einnahme der Pille danach bekannt und folglich auch keine besonderen Vorsorgemassnahmen notwendig, wenn die Frau sich entscheidet, das Kind zu bekommen.
Damit ein Medikament korrekt wirken kann, spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Das betrifft nicht nur die Art der Einnahme, sondern in Hinblick auf die Wirkdauer auch Dosierung, Konzentration und Halbwertszeit der Wirkstoffe. Besonders die Halbwertszeit gibt Aufschluss darüber, wie lange ein Medikament im Körper wirkt und in welcher Geschwindigkeit es wieder abgebaut oder ausgeschieden wird.
Johanniskraut ist ein frei erhältliches Mittel, das gegen Depressionen helfen kann. Insbesondere bei leichten Verstimmungen ist Johanniskraut eine gute Wahl. Selbst mittelschwere Depressionen kannst du mit dem pflanzlichen Heilmittel gut in Angriff nehmen. Und: Da Johanniskraut frei erhältlich ist, kannst du es auch in Eigenregie ausprobieren. Doch in welchen Fällen hilft die Heilpflanze wirklich? Wie oft und wie lange muss der Wirkstoff eingenommen werden, bis die positiven Effekte zur Geltung kommen und sich die dunklen Wolken verziehen? Und mit welchen Wechselwirkungen ist zu rechnen? Diese und weitere Fragen beantworten wir dir im folgenden Text.
Zysten machen sich nicht immer bemerkbar und in den meisten Fällen erweisen sie sich als gutartig. Es gibt jedoch Ausnahmen: Einige der abgekapselten Hohlräume, die Flüssigkeit enthalten, entwickeln sich zu einer schmerzhaften Entzündung. Oft nehmen wir sie auch als ästhetisches Problem wahr, etwa im Intimbereich. Bei der Marsupialisation handelt es sich um eine Methode, die in speziellen Fällen Abhilfe schafft. Erfahre, für wen der Eingriff sich eignet und wie dieser verläuft.
Unsere Nase zählt zu den wichtigsten Sinnesorganen, denn sie hilft uns bei der Wahrnehmung verschiedenster Gerüche. Egal ob frisch gebackener Kuchen oder ein blumiges Parfum – wir erkennen jeden Duft sofort. Doch unsere Nase kann noch viel mehr. Mithilfe der empfindlichen Schleimhaut filtert sie täglich bis zu 10.000 Liter Atemluft, um uns vor Fremdkörpern und Krankheitserregern zu schützen. Ist die Nasenschleimhaut zu trocken, kommt es jedoch zu Problemen. Folge ist häufig eine Rhinitis sicca. In den nächsten Abschnitten lernst du, wie die Rhinitis sicca entsteht, welche Beschwerden die Erkrankung verursacht und welche Behandlung Ärzte und Apotheker empfehlen.
Eine gesunde Darmflora geht mit einer ausgewogenen Ernährung und guten Verdauung einher. In bestimmten Momenten spielt der Körper jedoch verrückt und es kommt zu Durchfall. Das muss sich nicht immer nur in einem flüssigen Stuhlgang äussern, sondern ist teilweise auch aufgrund seiner Häufigkeit der Fall. Durchfall hat verschiedene Ursachen und kann in der Regel mit einfachen Hausmitteln behandelt werden.
Ob nach einem Sturz auf der Arbeit oder als Folge eines Sportunfalls: Fast jeder von uns bekommt es im Laufe des Lebens mit kleinen oder grossen Wunden am Körper zu tun. Harmlose und kleine Schürfwunden verheilen dabei in der Regel problemlos von selbst. Etwas anders sieht es bei tiefen Verbrennungen oder grossen Platzwunden aus. In solchen Fällen reicht eine einfache Wundversorgung oft nicht aus. Die gute Nachricht: Wer richtig reagiert, trägt schon zu Beginn zu einer schnelleren Wundheilung bei. Worauf es dabei ankommt, erfährst du im folgenden Ratgeber.